Der OKU-Solarabsorber 1000 ist kein Gerät, sondern eine Fläche. Das Poolwasser wird durch schwarze Kunststoffrohre geleitet, die sich in der Sonne aufheizen, und fließt erwärmt zurück ins Becken.
Anders als eine Wärmepumpe braucht ein Absorber keinen eigenen Strom. Er hängt an der vorhandenen Filterpumpe und arbeitet, solange die Sonne scheint.
Wir haben geprüft, wie viel Fläche wirklich nötig ist und wo die Grenzen dieser Heizart liegen.
Wer eine sonnige Fläche zur Verfügung hat und die Badesaison ohne laufende Stromkosten verlängern will, liegt hier richtig.
Spricht dafür
- Kein zusätzlicher Stromverbrauch für die Wärme
- Modulare Erweiterung durch mehrere Absorber
- Läuft mit der vorhandenen Filterpumpe
- Keine beweglichen Teile, entsprechend wartungsarm
- Für Dach, Wand oder Rasenfläche geeignet
- Bewährtes System aus dem Schwimmbadbau
Spricht dagegen
- Wirkung hängt vollständig vom Wetter ab
- Mehrere Absorber für spürbare Wirkung nötig
- Montage und Verrohrung sind aufwendiger als bei einer Wärmepumpe
- Keine Regelung auf eine Zieltemperatur
- Braucht eine ausreichend große, sonnige Fläche
- Vor dem Frost zu entleeren
- Stromverbrauch?
- Keiner zusätzlich.
- Antrieb?
- Vorhandene Filterpumpe.
- Bauart?
- Solarabsorber.
- Erweiterbar?
- Ja, modular.
Was den OKU-Solarabsorber technisch ausmacht
Das Prinzip ist denkbar einfach. Schwarzer Kunststoff heizt sich in der Sonne stark auf. Wird Poolwasser langsam durch dieses Material geleitet, nimmt es die Wärme auf und trägt sie ins Becken. Es gibt keinen Verdichter, kein Kältemittel und keine Elektronik, die ausfallen könnte.
Die Faustregel im Schwimmbadbau lautet, dass die Absorberfläche etwa der halben bis vollen Wasseroberfläche des Beckens entsprechen sollte. Ein einzelner Absorber ist deshalb selten die ganze Anlage, sondern ein Modul. Mehrere Absorber werden parallel verrohrt, bis die nötige Fläche erreicht ist.
Angetrieben wird das Ganze von der ohnehin laufenden Filterpumpe. Ein Teil des Wasserstroms wird über einen Bypass durch die Absorber geführt, der Rest fließt direkt zurück. Damit lässt sich regeln, wie viel Wasser erwärmt wird.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Solarabsorber 1000
- Anschlussstutzen
- Montagehinweise
- Modulare Verbindungsmöglichkeit
- Wetterfestes Absorbermaterial
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Bypass-Set
- Verbindungsschläuche
- Befestigungsmaterial für das Dach
- Absperrventile
- Weitere Absorbermodule
- Filterpumpe
Ein Absorber ist ein Modul, keine fertige Anlage. Wie viele nötig sind, hängt an der Wasseroberfläche des Beckens.
Andere Heizarten stehen im Poolheizungs-Vergleich und im Pool-Wärmepumpen-Test.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Kein zusätzlicher Stromverbrauch
- Modular erweiterbar
- Keine beweglichen Teile
- Wartungsarm im Betrieb
- Läuft mit der Filterpumpe
- Für Dach oder Fläche geeignet
- Bewährtes System
- Lange Lebensdauer
Spricht dagegen
- Wirkung hängt vom Wetter ab
- Große Fläche nötig
- Aufwendige Montage
- Keine Zieltemperatur regelbar
- Bypass-Set separat
- Vor dem Frost entleeren
Alternativen zum OKU-Solarabsorber
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die Fläche zuerst rechnen. Halbe bis volle Wasseroberfläche ist die Faustregel. Alles darunter bringt kaum spürbare Erwärmung.
Den Standort prüfen. Die Absorber müssen die Sonne über möglichst viele Stunden sehen. Halbschatten halbiert den Ertrag.
Den Bypass einplanen. Ohne Bypass lässt sich der Wasserstrom nicht regeln, und die Filterleistung leidet.
Den Winter mitdenken. Absorber und Leitungen müssen vor dem ersten Frost vollständig entleert werden.
Häufige Fragen
Wie funktioniert ein Solarabsorber?
Poolwasser fließt durch schwarze Kunststoffrohre, die sich in der Sonne aufheizen, und nimmt dabei Wärme auf.Braucht der Absorber eigenen Strom?
Nein. Er hängt an der ohnehin laufenden Filterpumpe.Wie viel Fläche ist nötig?
Als Faustregel gilt die halbe bis volle Wasseroberfläche des Beckens.Reicht ein einzelner Absorber?
Nur bei sehr kleinen Becken. In der Regel werden mehrere Module parallel verrohrt.Kann man eine Zieltemperatur einstellen?
Nein. Die Erwärmung hängt von Sonne und Durchfluss ab, geregelt wird über den Bypass.Wo kann man die Absorber montieren?
Auf dem Dach, an einer Wand oder auf einer freien Fläche, entscheidend ist die Besonnung.Wie wartungsintensiv ist das System?
Sehr gering. Es gibt keine beweglichen Teile und keine Elektronik.Was passiert im Winter?
Absorber und Leitungen werden vor dem Frost vollständig entleert.Lohnt sich der OKU-Solarabsorber?
Ein Solarabsorber kostet nach der Anschaffung nichts mehr. Kein Verdichter, kein Kältemittel, kein zusätzlicher Strom, nur die Filterpumpe, die ohnehin läuft. Über zehn Jahre gerechnet ist das die günstigste Art, einen Pool zu erwärmen.
Der Preis dafür ist Planungsaufwand und Abhängigkeit vom Wetter. Wer im September zuverlässig 26 Grad will, braucht eine Wärmepumpe. Wer die Saison im Frühsommer verlängern und im Hochsommer angenehmere Temperaturen haben will, bekommt mit ausreichend Absorberfläche genau das, ohne dass der Stromzähler es merkt.
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