Die Kesser Sandfilteranlage arbeitet mit 400 Watt und schafft 10.200 Liter pro Stunde. Damit ist sie für Becken bis 55.000 Liter Wasserkapazität ausgelegt, also für mittelgroße bis große Pools.
Der Tank fasst bis zu 20 Kilogramm Filtersand, das Gehäuse besteht aus Metall. Ein 4-Wege-Ventil mit Handgriff und eine Druckanzeige am Kopf gehören zur Serienausstattung.
Wir haben geprüft, was das Metallgehäuse praktisch bringt und wie oft der Filtersand tatsächlich gewechselt werden muss.
Für mittelgroße bis große Becken ist das eine solide Komplettanlage. Der handliche Griff am 4-Wege-Ventil und die Druckanzeige machen die wöchentliche Routine aus Filtern und Rückspülen zur Nebensache. Das Metallgehäuse ist in dieser Klasse ein Argument.
Spricht dafür
- 10.200 Liter pro Stunde für Becken bis 55.000 Liter
- Metallgehäuse an der Pumpe sorgt für Robustheit
- 4-Wege-Ventil mit handlichem Griff
- Druckanzeige am Kopf zeigt den Filterzustand
- Tank fasst bis 20 Kilogramm Filtersand
- Filtersand hält mehrere Jahre
Spricht dagegen
- 400 Watt bei langer Laufzeit spürbar
- Filtersand nicht im Lieferumfang
- Netzkabel mit 190 Zentimetern kurz
- Nicht selbstansaugend
- Braucht einen festen, ebenen Stellplatz
- Wie viel filtert sie?
- 10.200 Liter pro Stunde.
- Für welches Becken?
- Bis 55.000 Liter Wasserkapazität.
- Wie viel Sand passt hinein?
- Bis 20 Kilogramm.
- Wie oft Sandwechsel?
- Alle drei bis vier Jahre.
Was die Kesser Sandfilteranlage technisch ist
Die Anlage besteht aus einem Filterkessel mit Sandbett und einer Pumpe mit 400 Watt an 230 Volt. Das Wasser wird durch den Sand gedrückt, in dem Schwebstoffe hängen bleiben, und läuft gereinigt zurück ins Becken. 10.200 Liter pro Stunde reichen für Wasserkapazitäten bis 55.000 Liter.
Das 4-Wege-Ventil schaltet zwischen den Betriebsarten um. Der Handgriff daran ist ein kleines, aber im Alltag spürbares Detail, weil man das Ventil bei jedem Rückspülen bewegt. Die Druckanzeige am Kopf zeigt, wann das Sandbett zugesetzt ist.
Das Metallgehäuse der Pumpe ist der Unterschied zu vielen Kunststoffanlagen in dieser Preisklasse. Es nimmt Vibrationen besser auf und ist deutlich weniger anfällig gegen mechanische Beschädigung. Der Überblick steht im Sandfilteranlagen Test.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Filterkessel
- Pumpe 400 W im Metallgehäuse
- 4-Wege-Ventil mit Griff
- Druckanzeige
- Netzkabel 190 cm
- Anschlüsse und Dichtungen
- Anleitung
Das ist nicht dabei
- Filtersand oder Filterballs
- Verlängerungskabel
- Poolschlauch
- Teflonband oder Dichtmittel
- Untergestell
Filtersand ist nicht enthalten, der Tank fasst bis zu 20 Kilogramm. Alternativen dazu stehen unter Filtersand, Filterglas oder Filterbälle.
Das Netzkabel misst 190 Zentimeter. Wer keine Außensteckdose in Reichweite hat, braucht eine für den Außenbereich zugelassene Verlängerung, keine Baumarkt-Trommel aus dem Keller.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- 10.200 Liter pro Stunde
- Becken bis 55.000 Liter
- Metallgehäuse an der Pumpe
- 4-Wege-Ventil mit Handgriff
- Druckanzeige serienmäßig
- Bis 20 Kilogramm Sandfüllung
- Sandwechsel nur alle drei bis vier Jahre
- Einfache Wartung
Spricht dagegen
- 400 Watt bei langer Laufzeit
- Filtersand nicht enthalten
- Netzkabel nur 190 Zentimeter
- Nicht selbstansaugend
- Höherer Anschaffungspreis
- Kein Untergestell dabei
Alternativen zur Kesser Sandfilteranlage
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Wasserkapazität abgleichen. Bis 55.000 Liter ist die Obergrenze. Die Rechnung für das eigene Becken steht unter Pool Volumen berechnen.
Filtermedium entscheiden. Sand ist günstig und langlebig, Filterballs sind leichter und feiner. Der Vergleich steht unter Kartuschenfilter oder Sandfilteranlage.
Aufstellhöhe beachten. Die Anlage ist nicht selbstansaugend und sollte unterhalb des Wasserspiegels stehen. Selbstansaugende Modelle stehen unter Sandfilteranlage selbstansaugend.
Stromanschluss prüfen. 190 Zentimeter Kabel sind schnell zu kurz. Eine außentaugliche Verlängerung gehört zur Planung.
Häufige Fragen
Für welche Beckengröße reicht die Anlage?
Bis 55.000 Liter Wasserkapazität. Damit deckt sie mittelgroße bis große Pools ab.Wie viel Sand brauche ich?
Der Tank fasst bis zu 20 Kilogramm. Gefüllt wird er nicht randvoll, damit das Bett beim Rückspülen aufwirbeln kann.Wie oft muss der Sand gewechselt werden?
Alle drei bis vier Jahre. Das regelmäßige Rückspülen hält ihn dazwischen sauber, irgendwann rundet sich aber die Körnung ab.Wozu die Druckanzeige?
Sie zeigt den Filterdruck. Steigt er deutlich über den Wert bei sauberem Filter, ist Rückspülen fällig.Ist die Anlage selbstansaugend?
Nein, sie sollte unterhalb des Wasserspiegels aufgestellt werden, damit das Wasser selbst zuläuft.Was bringt das Metallgehäuse?
Es dämpft Vibrationen besser als Kunststoff und ist unempfindlicher gegen mechanische Beschädigung.Kann ich Filterballs einsetzen?
Ja, sie sind leichter und filtern feiner. Details stehen unter Filterballs im Test.Wie überwintere ich die Anlage?
Ventil auf Überwintern, Kessel und Pumpe vollständig entleeren und frostfrei einlagern.Lohnt sich die Kesser Sandfilteranlage?
Für mittelgroße bis große Becken ist das eine der überzeugenderen Anlagen. 10.200 Liter pro Stunde sind reichlich, das Metallgehäuse hebt die Verarbeitung über den Kunststoffdurchschnitt, und Druckanzeige plus Ventilgriff machen die Wochenroutine einfach.
Zwei Kleinigkeiten sollte man einplanen: den Filtersand, der nicht dabei ist, und das kurze Netzkabel. Danach ist es eine Anlage, an der man über Jahre wenig Arbeit hat.
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