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Speck Badu Prime 13 Test, Vergleich & Bewertung

Plitschnass » Speck Badu Prime 13 Test, Vergleich & Bewertung

Speck Badu Prime 13 - Illustration

Die BADU Prime 13 ist die Mittelklasse der Prime-Reihe: dreizehn Kubikmeter pro Stunde bei acht Metern Wassersäule, hier in der Ausführung für 400 Volt.

Die Prime-Reihe ist Specks Antwort auf den Wunsch nach einer robusten Pumpe, die trotzdem bezahlbar bleibt. Sie sitzt oberhalb der Bettar-Modelle und unterhalb der drehzahlgeregelten Eco-Varianten.

Wir haben geprüft, wofür die Prime 13 dimensioniert ist, was der Drehstromanschluss praktisch bedeutet und wann die 230-Volt-Ausführung die klügere Wahl ist.

Das Urteil
8,3/10Solide Mittelklasse für große Anlagen13 m³/h

Speck BADU Prime 13 (400 V)

Wenn der Drehstromanschluss ohnehin liegt, ist die Prime 13 eine unaufgeregt gute Wahl. Fehlt er, ist die baugleiche 230-Volt-Ausführung fast immer die vernünftigere Entscheidung.

Spricht dafür

  • Dreizehn Kubikmeter pro Stunde für große Becken
  • Drehstrommotor läuft ruhiger und gleichmäßiger
  • Robuste Bauweise für lange Laufzeiten
  • Großer Vorfilterkorb mit Sichtdeckel
  • Selbstansaugend, Aufstellung über dem Wasserspiegel möglich
  • Speck-Ersatzteilversorgung über viele Jahre

Spricht dagegen

  • Braucht einen 400-Volt-Anschluss in der Technikbox
  • Keine Drehzahlregelung, sie läuft nur auf voller Leistung
  • Verlangt einen entsprechend großen Sandfilter
  • Nachrüstung des Drehstromanschlusses ist Elektrikerarbeit
  • Deutlicher Platzbedarf
  • Verschraubungen, Hähne und Leitungen fehlen
Kurz beantwortet
Wie viel fördert sie?
13 m³/h bei 8 m Wassersäule.
Welcher Anschluss?
400 Volt Drehstrom.
Gibt es sie auch mit 230 V?
Ja, als eigene Ausführung.
Für welche Beckengröße?
Etwa 60 bis 65 m³.

Was die BADU Prime 13 technisch ist

Die Zahl im Namen nennt die Fördermenge in Kubikmetern pro Stunde bei acht Metern Wassersäule. Dreizehn Kubikmeter sind eine Größe für große Einbaubecken, wo das Feld sonst liegt, zeigt der Poolpumpen Test.

Der Unterschied zwischen der 400-Volt- und der 230-Volt-Ausführung liegt nicht in der Fördermenge, sondern im Motor. Drehstrommotoren laufen gleichmäßiger, brauchen keinen Anlaufkondensator und altern in dieser Hinsicht langsamer. Der Preis dafür ist der Anschluss, den ein durchschnittlicher Garten selten schon hat.

Innerhalb der Speck-Palette liegt die Prime oberhalb der Bettar-Modelle, die auf denselben Grundprinzipien aufbauen, aber schlanker ausgelegt sind. Nach oben schließt die drehzahlgeregelte Eco-Variante an, die beim Stromverbrauch in einer anderen Liga spielt.

Vor dem Kauf einer 400-Volt-Pumpe unbedingt prüfen, was tatsächlich in der Technikbox liegt. Ein Kraftstromanschluss lässt sich nachrüsten, aber das ist Elektrikerarbeit und kann je nach Leitungsweg aufwendig werden. Die 230-Volt-Ausführung erspart diesen Schritt vollständig.

Die Bewertung im Einzelnen

Technische Daten
ProduktartSelbstansaugende Filterpumpe
BaureiheBADU Prime
Fördermenge13 m³/h bei 8 m WS
Empfohlene Beckengrößeetwa 60 bis 65 m³
Spannung400 V Drehstrom
Alternativausführung230 V erhältlich
Vorfiltergroßer Korb mit Sichtdeckel
Ansaugartselbstansaugend
Regelungeinstufig, ohne Timer
HerstellungslandDeutschland
Einsatzbereichgroße Sandfilteranlagen
Die Bewertung im Einzelnen8,3/10
Förderleistung 30 %
8,5
Dreizehn Kubikmeter pro Stunde decken große Becken zuverlässig ab und lassen auch bei längerer Verrohrung noch Reserve, bevor die Filterwirkung leidet.
Verarbeitung 25 %
8,5
Typische Speck-Qualität mit sauberen Gussteilen und passgenauem Vorfilterdeckel. Der Drehstrommotor läuft merklich ruhiger als eine vergleichbare Wechselstromausführung.
Handhabung 20 %
7,5
Der Vorfilterkorb ist werkzeuglos zugänglich, die Pumpe selbst braucht Platz und ordentliche Verrohrung. Der Drehstromanschluss macht die Installation zur Sache für die Fachkraft.
Preis-Leistung 15 %
8
Innerhalb der Prime-Reihe stimmt das Verhältnis. Rechnet man einen nachzurüstenden Kraftstromanschluss ein, verschiebt sich das Bild klar zugunsten der 230-Volt-Ausführung.
Haltbarkeit 10 %
9
Drehstrommotoren ohne Anlaufkondensator gelten als besonders langlebig. Zusammen mit der Ersatzteilversorgung von Speck ergibt das eine Pumpe für viele Jahre.

Das ist im Karton

Das ist dabei
  • Filterpumpe BADU Prime 13 in 400-Volt-Ausführung
  • Vorfilterkorb, eingesetzt
  • Sichtdeckel mit Dichtung
  • Bedienungsanleitung

Das ist nicht dabei

  • Verschraubungen und Übergangsstücke
  • Absperrhähne
  • Rohrleitungen und Schellen
  • Sandfilterbehälter
  • Motorschutzschalter
  • CEE-Stecker oder Anschlusskabel

Bei der Drehstromausführung gehört der elektrische Anschluss ausdrücklich nicht zum Lieferumfang. Motorschutzschalter und Verkabelung plant die Elektrofachkraft, die auch den Drehsinn prüft: Läuft die Pumpe falsch herum, fördert sie kaum und wird warm.

Hydraulisch ist die Liste dieselbe wie bei allen Speck-Pumpen. Rohrleitungen, Verschraubungen und zwei Absperrhähne kommen dazu, sonst wird jede Korbreinigung zur Entleerungsaktion.

Vorteile und Nachteile

Vorteile und Nachteile

Spricht dafür

  • Dreizehn Kubikmeter pro Stunde
  • Ruhig laufender Drehstrommotor
  • Kein Anlaufkondensator, der altert
  • Großer Vorfilterkorb
  • Selbstansaugend
  • Auch als 230-Volt-Ausführung erhältlich
  • Ersatzteile langfristig lieferbar
  • Robuste Bauweise für lange Laufzeiten

Spricht dagegen

  • Setzt einen 400-Volt-Anschluss voraus
  • Anschluss nur durch die Fachkraft
  • Keine Drehzahlregelung
  • Verlangt einen großen Filterbehälter
  • Deutlicher Platzbedarf
  • Elektrisches Zubehör fehlt komplett

Alternativen zur Speck BADU Prime 13

Alternativen
BADU Speck Filterpumpe Prime 13 mit 230 Volt
Wenn kein Drehstrom anliegtSpeck BADU Prime 13 (230 V)Dieselbe Pumpe am gewöhnlichen Hausanschluss, für die meisten Gärten die praktikablere Variante.
Badu Bacon Filterpumpe Prime 11 mit 230 Volt
Wenn eine Stufe kleiner reichtSpeck BADU Prime 11Elf Kubikmeter pro Stunde am 230-Volt-Netz. Mehr im Speck Badu Prime 11 Test.
Speck Filterpumpe BADU Prime 20 mit 400 Volt
Wenn das Becken größer ausfälltSpeck BADU Prime 20Die größte Stufe der Reihe, Details im Speck Badu Prime 20 Test.
BADU Speck Filterpumpe Prime Eco VS
Wenn der Stromverbrauch zähltSpeck BADU Prime Eco VSDrehzahlgeregelt und im Teillastbetrieb erheblich sparsamer, siehe Speck Badu Prime Eco VS Test.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Den Anschluss zuerst klären. Die Ausführung entscheidet sich am Kraftstromanschluss, nicht am Becken. Liegt keiner, führt der Weg zur 230-Volt-Variante oder zu einer anderen Baureihe, eine Übersicht gibt der Poolpumpen Test.

Fördermenge und Filterbehälter zusammen betrachten. Dreizehn Kubikmeter pro Stunde wollen einen entsprechend großen Sandfilter. Ein zu kleiner Behälter wird zu schnell durchströmt und filtert schlechter.

Nachbarstufen vergleichen. Zwischen der Prime 11 und der Prime 15 liegt die 13 genau in der Mitte, oft entscheidet die Verrohrung und nicht das Wasservolumen.

Kleine Anlagen nicht überdimensionieren. Wer ein Becken unter dreißig Kubikmetern betreibt, ist mit der Prime 7 besser bedient und spart dauerhaft Strom.

Häufige Fragen

Was bedeutet die 13 im Namen?

Die Fördermenge in Kubikmetern pro Stunde bei acht Metern Wassersäule. Das ist die übliche Vergleichsangabe bei Speck.

Kann ich die 400-Volt-Pumpe an eine normale Steckdose hängen?

Nein. Ein Drehstrommotor braucht den entsprechenden Anschluss, ein Adapter existiert dafür nicht. In dem Fall gehört die 230-Volt-Ausführung ins Haus.

Für welche Beckengröße reicht sie?

Bei acht bis zehn Stunden Laufzeit etwa 60 bis 65 Kubikmeter.

Was ist der Vorteil des Drehstrommotors?

Er läuft gleichmäßiger, kommt ohne Anlaufkondensator aus und gilt deshalb als langlebiger. Im Ergebnis am Becken merkt man davon wenig.

Lässt sich die Leistung regeln?

Nicht an dieser Pumpe. Dafür gibt es die drehzahlgeregelte Eco-VS-Variante.

Wie oft muss der Vorfilterkorb geleert werden?

In der Laubsaison etwa wöchentlich. Ein voller Korb drosselt die Fördermenge und belastet den Motor.

Muss der Drehsinn geprüft werden?

Ja, das gehört zur Inbetriebnahme. Läuft der Motor verkehrt herum, fördert die Pumpe kaum und erwärmt sich stark.

Muss sie im Winter eingelagert werden?

Wenn die Anlage stillgelegt wird, ja. Restwasser im Pumpengehäuse gefriert und sprengt es.

Lohnt sich die Speck BADU Prime 13?

Das Urteil
8,3/10Gute Wahl, wenn der Drehstrom schon liegt

Speck BADU Prime 13 (400 V)

Die Prime 13 macht in ihrer Klasse nichts falsch. Fördermenge, Verarbeitung und Ersatzteilversorgung passen zusammen, der Drehstrommotor läuft ruhig und ohne die Verschleißteile, die Wechselstrompumpen mit sich bringen.

Die Entscheidung fällt trotzdem fast immer am Anschluss. Wer den Kraftstrom in der Technikbox hat, greift bedenkenlos zu. Wer ihn erst legen lassen müsste, kauft die baugleiche 230-Volt-Ausführung und spart sich die Elektroarbeit ohne jeden Nachteil im Betrieb.

Weiterlesen zur Speck Prime-Reihe

Weiterlesen zu Pumpen und Anlagen

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