Der Bestway AquaGrip ist ein akkubetriebener Handpoolsauger mit Teleskopstiel. Er saugt den Beckenboden ab, ohne dass ein Schlauch zur Filteranlage oder ein Kabel zur Steckdose nötig wäre.
Der Akku hält rund neunzig Minuten, geladen wird in dreieinhalb Stunden. Zwei Saugköpfe liegen bei, einer für Flächen und einer für Ecken.
Wir haben geprüft, was ein Gerät dieser Bauart leisten kann, wo es an Grenzen stößt und für welche Becken es die richtige Wahl ist.
Bestway Akku Poolsauger AquaGrip
Für Aufstellbecken bis rund sechs Metern Durchmesser ist das eine unaufwendige Lösung. Wer nicht selbst durchs Becken laufen will, braucht stattdessen einen Roboter.
Spricht dafür
- Neunzig Minuten Laufzeit reichen für die meisten Becken
- Weder Schlauch zur Filteranlage noch Kabel nötig
- Zwei Saugköpfe für Flächen und Ecken
- Wassersensoren schalten den Motor automatisch
- Ohne Stiel als Handsauger für kleine Becken nutzbar
- Zwei-Liter-Behälter mit Edelstahlsieb und Feinfilter
Spricht dagegen
- Handarbeit, das Becken wird nicht von selbst sauber
- Ladezeit von dreieinhalb Stunden
- Keine Wandreinigung, nur Boden und Stufen
- Bei stark verschmutztem Becken ist der Behälter schnell voll
- Filterkartusche ist ein Verschleißteil
- Für sehr große Becken zu kleinteilig
- Wie lange läuft der Akku?
- Etwa 90 Minuten.
- Wie lange lädt er?
- Rund 3,5 Stunden.
- Für welche Becken?
- Bis etwa 6,10 m Durchmesser.
- Reinigt er auch Wände?
- Nein, Boden und Stufen.
Was der Bestway AquaGrip technisch ist
Ein Akku-Handsauger arbeitet nicht über die Filteranlage, sondern hat eine eigene Pumpe und einen eigenen Schmutzbehälter. Man führt ihn am Teleskopstiel über den Boden, das Gerät zieht Sand, Blätter und Feinschmutz ein und behält sie im Behälter. Wo diese Bauart im Feld steht, zeigt der Poolsauger Test.
Der Zwei-Liter-Behälter fasst zwei Filterstufen: ein Edelstahlsieb für Grobes und eine Kartusche für Feineres. Damit landet auch feiner Sand im Behälter statt zurück im Becken, was einfache Bodensauger ohne Feinfilter regelmäßig nicht schaffen.
Die Wassersensoren sind mehr als eine Spielerei. Sie schalten den Motor ab, sobald das Gerät aus dem Wasser kommt, was Trockenlauf und damit den häufigsten Defekt dieser Bauart verhindert. Die LED hilft in verschatteten Ecken und in tiefen Becken.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Akku Poolsauger AquaGrip
- Teleskopstiel bis 250 cm
- Zwei Saugköpfe für Fläche und Ecken
- Filterkartusche Größe VI
- Ladekabel
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Ersatzkartuschen
- Ersatzakku
- Poolbürste
- Kescher
- Wandhalterung
- Netzteil für Dauerbetrieb
Alles Nötige liegt bei, der Sauger ist nach dem ersten Laden einsatzbereit. Sinnvoll ist eine zweite Filterkartusche, damit beim Reinigen keine Zwangspause entsteht.
Eine Poolbürste bleibt trotzdem nötig. Was am Boden oder an der Folie festsitzt, muss erst gelöst werden, bevor der Sauger es aufnehmen kann. Wo das Gerät im Vergleich steht, zeigt der Poolsauger Test.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Neunzig Minuten Laufzeit
- Kein Schlauch und kein Kabel
- Zwei Saugköpfe im Lieferumfang
- Wassersensoren gegen Trockenlauf
- LED für dunkle Beckenbereiche
- Als Handsauger ohne Stiel nutzbar
- Zwei Filterstufen im Behälter
- Zwei Liter Behältervolumen
Spricht dagegen
- Reinigung bleibt Handarbeit
- Dreieinhalb Stunden Ladezeit
- Keine Wandreinigung
- Behälter bei starkem Schmutz schnell voll
- Kartusche als Verschleißteil
- Akku nicht einfach zu tauschen
Alternativen zum Bestway Akku Poolsauger
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Beckengröße gegen die Laufzeit rechnen. Neunzig Minuten klingen viel, bei einem stark verschmutzten Becken kommt eher der Behälter an seine Grenze als der Akku. Anhaltspunkte zu den Beckengrößen gibt der Gartenpool Test.
Ehrlich entscheiden, wer putzt. Ein Handsauger verlangt, dass man selbst am Becken steht. Wer das nicht will, sollte gleich zum Roboter greifen.
Stiellänge zur Beckentiefe prüfen. Zweieinhalb Meter reichen für Aufstellbecken problemlos, bei tiefen Einbaubecken wird es an der tiefsten Stelle knapp.
Verschleißteile einplanen. Filterkartuschen sind Verbrauchsmaterial. Ein Vorrat gehört zur Anschaffung dazu, weitere Modelle im Poolsauger Test.
Häufige Fragen
Wie lange hält der Akku pro Ladung?
Etwa neunzig Minuten. Das reicht für ein mittelgroßes Aufstellbecken in einem Durchgang.Reinigt der AquaGrip auch die Wände?
Nein. Er ist für Boden und Stufen gedacht, an senkrechten Flächen hält er sich nicht.Braucht er einen Anschluss an die Filteranlage?
Nein, er arbeitet vollständig eigenständig mit eigener Pumpe und eigenem Behälter.Was passiert, wenn ich ihn aus dem Wasser hebe?
Die Wassersensoren schalten den Motor ab. Das verhindert Trockenlauf und schont die Pumpe.Wie oft muss der Behälter geleert werden?
Bei normal verschmutzten Becken einmal pro Reinigung, nach einem Sturm auch mehrfach.Ersetzt er die Filteranlage?
Nein. Er nimmt auf, was sich am Boden absetzt, die tägliche Umwälzung bleibt Aufgabe des Filters.Kann man ihn ohne Stiel benutzen?
Ja, für kleine Becken und Whirlpools lässt sich der Stiel abnehmen und das Gerät als Handsauger führen.Wie wird er über den Winter gelagert?
Behälter leeren, Kartusche trocknen, Akku halb geladen und frostfrei lagern. Vollentladen schadet dem Akku am meisten.Lohnt sich der Bestway Akku Poolsauger?
Bestway Akku Poolsauger AquaGrip
Der AquaGrip nimmt dem Beckenputzen genau das ab, was daran am meisten nervt: den Schlauch zur Filteranlage und das Kabel zur Steckdose. Neunzig Minuten Laufzeit, zwei Filterstufen und die automatische Abschaltung ergeben ein Gerät, das im Alltag einfach funktioniert.
Was es nicht kann, ist selbstständig arbeiten. Wer abends nicht mit dem Stiel am Beckenrand stehen möchte, ist mit einem Saugroboter besser bedient und zahlt dafür entsprechend mehr. Für alle, denen die zehn Minuten Handarbeit nichts ausmachen, ist der AquaGrip die deutlich günstigere und unkompliziertere Lösung.






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