Die INVERBOOST PBS ist eine Poolwärmepumpe mit 14,5 kW Heizleistung, die von Thermona angeboten wird. Sie arbeitet mit Inverter-Technik, ist über WLAN steuerbar und steckt in einem Gehäuse aus ABS-Kunststoff.
Der Hersteller wirbt vor allem mit geringem Stromverbrauch und leisem Betrieb. Konkrete Zahlen zu Schalldruck, Kältemittel oder Beckengröße nennt er dagegen nicht.
Mit 14,5 kW gehört das Gerät in die obere Hälfte der Baugrößen für private Becken. Nach der üblichen Auslegung passt es zu Pools um 48 Kubikmeter.
INVERBOOST PBS Wärmepumpe 14,5 kW
Die Leistungsklasse stimmt, aber vor dem Kauf sollte man sich die fehlenden technischen Angaben beim Händler bestätigen lassen.
Spricht dafür
- 14,5 kW Heizleistung für Becken bis rund 48 Kubikmeter
- Inverter-Technik mit stufenloser Leistungsanpassung
- WLAN-Steuerung ab Werk integriert
- ABS-Gehäuse rostet nicht und ist salzluftfest
- Leiser Betrieb laut Hersteller
- Leistungsklasse, die auch größere Familienpools trägt
Spricht dagegen
- Der Hersteller nennt keinen Schalldruckpegel in Dezibel
- Zur Beckengröße gibt es keine Herstellerangabe
- Zum Kältemittel macht der Hersteller keine Angabe
- Zum Wärmetauscher fehlt eine Materialangabe
- Keine Angabe zur Garantiedauer
- Bypass-Set gehört nicht zum Lieferumfang
- Heizleistung?
- 14,5 kW.
- Beckengröße?
- Rund 48 m³.
- Technik?
- Inverter.
- Steuerung?
- WLAN.
Was die INVERBOOST PBS technisch ausmacht
14,5 kW sind für ein privates Becken viel. Nach der Faustregel von rund 0,3 kW Heizleistung je Kubikmeter deckt das Pools um 48 Kubikmeter ab, also die klassischen 8 mal 4 Meter mit anderthalb Metern Tiefe. In dieser Größe rechnet sich eine Wärmepumpe besonders deutlich gegenüber einer elektrischen Durchlaufheizung, weil der Unterschied im Verbrauch mit der Wassermenge wächst.
Die Inverter-Regelung sorgt dafür, dass das Gerät nach dem Aufheizen nicht ständig an- und ausschaltet, sondern im Teillastbetrieb weiterläuft. Das senkt den Verbrauch, macht das Gerät leiser und schont den Verdichter, weil jeder Kaltstart entfällt. Gerade bei einer Pumpe dieser Größe ist das der wichtigste Unterschied zu einem On/Off-Modell.
Das ABS-Gehäuse ist eine bewusste Entscheidung gegen Blech. Kunststoff rostet nicht, verträgt Chlordämpfe und Salzluft und dämpft Schwingungen besser als ein dünnes Metallgehäuse. Der Nachteil zeigt sich erst nach Jahren im Freien, wenn UV-Licht den Kunststoff spröde werden lässt. Ein schattiger Aufstellort verlängert die Lebensdauer spürbar.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Inverter-Wärmepumpe mit 14,5 kW
- ABS-Gehäuse
- Integriertes WiFi-Modul
- Bedienfeld am Gerät
- Anschlussstutzen für die Verrohrung
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Bypass-Set zur Regelung der Durchflussmenge
- Poolschlauch
- Aufstellkonsole oder Fundamentplatte
- Winterabdeckung für das Gerät
- Kondensatschlauch
- Poolabdeckung
Ein Gerät dieser Größe wird fest verrohrt und nicht mit Steckschläuchen angeschlossen. Der Aufstellplatz braucht außerdem ein tragfähiges Fundament, weil sowohl Gewicht als auch Schwingungen deutlich über dem liegen, was eine kleine 5-kW-Pumpe erzeugt.
Den Überblick über die Klasse gibt Poolwärmepumpen im Vergleich, die passende Auslegung klärt Wärmepumpen für 50 m³ Becken.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- 14,5 kW Heizleistung
- Inverter mit stufenloser Regelung
- WLAN ab Werk integriert
- ABS-Gehäuse rostet nicht
- Leiser Betrieb laut Hersteller
- Für große private Becken ausgelegt
- Teillastbetrieb spart im Haltebetrieb
- Angebot über einen etablierten Heiztechnik-Anbieter
Spricht dagegen
- Kein Schalldruckpegel angegeben
- Keine Angabe zur Beckengröße
- Kältemittel nicht genannt
- Wärmetauschermaterial nicht genannt
- Keine Garantieangabe
- Bypass-Set fehlt
Alternativen zur INVERBOOST PBS
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die fehlenden Angaben aktiv erfragen. Wärmetauschermaterial, Kältemittel und Schalldruckpegel entscheiden über Lebensdauer, Betriebskosten und Nachbarschaftsfrieden. Ein Anbieter, der sie kennt, nennt sie auf Nachfrage.
Die Beckengröße selbst nachrechnen. 14,5 kW passen zu etwa 48 Kubikmetern. Für ein kleines Becken ist das Gerät zu groß und taktet dann trotz Inverter unnötig.
Einen schattigen Aufstellort wählen. Das ABS-Gehäuse ist korrosionsfest, altert unter direkter Sonneneinstrahlung aber schneller als Metall.
Den Bypass von Anfang an einplanen. Bei 14,5 kW ist die richtige Durchflussmenge entscheidend, damit das Gerät im gedachten Arbeitspunkt läuft.
Häufige Fragen
Für welche Beckengröße reicht die INVERBOOST PBS?
Nach der üblichen Auslegung für rund 48 Kubikmeter. Der Hersteller selbst nennt keine Beckengröße.Was bringt die Inverter-Technik?
Der Verdichter läuft stufenlos statt in Stufen. Das senkt den Verbrauch im Haltebetrieb und vermeidet ständige Kaltstarts.Wie laut ist das Gerät?
Der Hersteller spricht von sehr leisem Betrieb, nennt aber keinen Dezibelwert. Ein Vergleich mit anderen Geräten ist damit nicht möglich.Ist die Pumpe salzwassertauglich?
Das Gehäuse aus ABS ist unempfindlich. Zum Wärmetauscher, auf den es dabei ankommt, fehlt allerdings die Materialangabe.Lässt sich die Pumpe per App steuern?
Ja, ein WiFi-Modul ist ab Werk integriert.Welches Kältemittel wird verwendet?
Dazu macht der Hersteller keine Angabe. Aktuelle Geräte dieser Klasse nutzen meist R32 oder R290.Braucht das Gerät ein Fundament?
Ja. Bei dieser Baugröße sind Gewicht und Schwingungen zu hoch für eine einfache Auflage auf Rasen oder Kies.Wird ein Bypass benötigt?
Er ist nicht zwingend, aber dringend zu empfehlen, weil sich sonst die Durchflussmenge nicht einstellen lässt.Lohnt sich die INVERBOOST PBS?
INVERBOOST PBS Wärmepumpe 14,5 kW
An der Auslegung gibt es nichts auszusetzen: 14,5 kW mit Inverter-Regelung und WLAN sind genau das, was ein großes Familienbecken braucht, und das ABS-Gehäuse ist der korrosionsfesten Umgebung am Pool angemessen.
Was fehlt, sind die Zahlen. Ohne Angabe zu Wärmetauscher, Kältemittel und Schalldruck lässt sich das Gerät nicht ehrlich mit der Konkurrenz vergleichen, und genau diese drei Punkte entscheiden über Lebensdauer und Alltagstauglichkeit. Wer sie beim Händler bestätigt bekommt, hat eine solide Wärmepumpe. Wer Wert auf ein vollständiges Datenblatt legt, findet in derselben Klasse besser dokumentierte Geräte.
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