Die Poolpanda Sandfilteranlage DS 7500 Pro geht einen anderen Weg als die meisten Anlagen ihrer Klasse: Sie kombiniert eine 250-Watt-Pumpe mit einem ungewöhnlich großen Kessel von 406 Millimetern Durchmesser.
Die Pumpe leistet brutto etwa 7.500 Liter pro Stunde, netto bleiben rund 5.200 Liter. Der Kessel fasst bis zu 45 Kilogramm Sand oder 41 Kilogramm Filterglas und ist mit 4,4 Millimetern Wandstärke aus HDPE gefertigt.
Wir haben geprüft, was das Verhältnis von kleiner Pumpe zu großem Kessel für die Filterqualität bedeutet, für welche Beckengrößen die Anlage ausgelegt ist und wie sich der wahlweise Anschluss mit 32 oder 38 Millimetern in der Praxis schlägt.
Poolpanda Sandfilteranlage DS 7500 Pro
Die Auslegung ist der Punkt: Ein großer Kessel an einer moderaten Pumpe filtert besser als ein kleiner Kessel an einer starken Pumpe.
Spricht dafür
- Kessel mit 406 Millimetern Durchmesser für niedrige Durchflussgeschwindigkeit
- Bis zu 45 Kilogramm Sand oder 41 Kilogramm Filterglas
- Wandstärke von 4,4 Millimetern aus HDPE
- Anschluss wahlweise 32 oder 38 Millimeter
- Selbstansaugende Pumpe
- PTFE-Dichtband liegt bei
Spricht dagegen
- Kein Zeitschaltwerk eingebaut
- Sand oder Filterglas müssen separat gekauft werden
- Zwischen 20 und 25 Kubikmetern sind lange Laufzeiten nötig
- Der große Kessel braucht Stellfläche
- Beim Befüllen sind 45 Kilogramm zu schleppen
- Wie viel leistet die Anlage?
- Brutto etwa 7.500, netto etwa 5.200 Liter pro Stunde.
- Für welche Becken?
- Bis etwa 25 Kubikmeter.
- Wie viel Sand passt hinein?
- Etwa 45 Kilogramm, alternativ 41 Kilogramm Filterglas.
- Welcher Anschluss?
- Wahlweise 32 oder 38 Millimeter.
Was die DS 7500 Pro technisch ausmacht
Bei einer Sandfilteranlage entscheidet nicht allein die Pumpenleistung über das Ergebnis, sondern die Geschwindigkeit, mit der das Wasser durch das Filterbett läuft. Je langsamer, desto mehr Schmutz bleibt hängen. Die Bauartenübersicht steht im Sandfilteranlage Test.
Genau hier setzt der 406-Millimeter-Kessel an. Er verteilt die 5.200 Liter Nettoleistung auf eine große Fläche, wodurch die Durchflussgeschwindigkeit auf etwa 41 Meter pro Stunde sinkt. Zum Vergleich: Kleine Kessel derselben Leistungsklasse liegen deutlich darüber, und dort wird der Schmutz eher durchgespült als gehalten.
Der zweite Effekt des großen Kessels ist die Schmutzaufnahme. Mehr Filtermaterial nimmt absolut mehr Schmutz auf, bevor der Druck steigt und eine Rückspülung fällig wird. Längere Intervalle zwischen den Rückspülungen bedeuten weniger Wasserverlust.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Sandfilterkessel mit Mehrwegeventil
- Pumpe mit 250 Watt
- Manometer
- Anschlussstücke für 32 und 38 Millimeter
- PTFE-Dichtband
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Filtersand oder Filterglas
- Schläuche
- Zeitschaltuhr
- Untergestell
- Rückspülschlauch
Das Filtermaterial gehört nicht zum Lieferumfang, das ist bei Sandfilteranlagen die Regel. Rechnen Sie mit 45 Kilogramm Quarzsand der Körnung 0,4 bis 0,8 Millimeter oder mit etwa 41 Kilogramm Filterglas.
Die Schläuche sind ebenfalls Sache des Beckens. Wer von 32 auf 38 Millimeter wechselt, sollte gleich die passenden Schläuche mitbestellen, siehe Poolschlauch Test.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Sehr großer Kessel für die Leistungsklasse
- Niedrige Durchflussgeschwindigkeit
- Hohe Schmutzaufnahme zwischen zwei Rückspülungen
- Dickwandiges HDPE
- Zwei Anschlussgrößen möglich
- Selbstansaugende Pumpe
- Für Filterglas geeignet
- Manometer serienmäßig
Spricht dagegen
- Filtermaterial nicht enthalten
- Keine Zeitschaltuhr
- Hohes Füllgewicht
- Braucht Stellfläche
- Ab 20 Kubikmetern lange Laufzeiten
- Rückspülschlauch fehlt
Alternativen zur DS 7500 Pro
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Kesselgröße statt Literzahl vergleichen. Zwei Anlagen mit gleicher Fördermenge filtern unterschiedlich gut, wenn der Kessel unterschiedlich groß ist. Der Durchmesser gehört auf die Vergleichsliste.
Anschlussgröße festlegen. 38 Millimeter bringen weniger Widerstand und damit mehr Durchsatz. Wenn das Becken es hergibt, ist die größere Variante die bessere, siehe Poolpumpe Test.
Filtermaterial gleich mitbestellen. Quarzsand mit 0,4 bis 0,8 Millimetern Körnung ist der Standard, Filterglas die feinere und leichtere Alternative.
Stellplatz vorbereiten. Die Anlage steht am besten waagerecht auf einer festen Fläche unterhalb des Wasserspiegels, dann arbeitet die Ansaugung am zuverlässigsten.
Häufige Fragen
Für welche Beckengröße ist die Anlage ausgelegt?
Für Becken bis etwa 25 Kubikmeter, bei 20 bis 25 Kubikmetern mit längeren Laufzeiten.Wie viel Sand wird gebraucht?
Etwa 45 Kilogramm Quarzsand mit einer Körnung von 0,4 bis 0,8 Millimetern.Kann man Filterglas verwenden?
Ja, etwa 41 Kilogramm. Filterglas filtert feiner und verklumpt nicht.Sind auch Filterbälle möglich?
Ja, dafür genügen rund 1.250 Gramm. Die Filterleistung liegt dann etwas niedriger.Welche Schläuche passen?
Wahlweise 32 oder 38 Millimeter, die Anschlussstücke liegen bei.Wie oft muss zurückgespült werden?
Wenn der Druck am Manometer um etwa 0,3 bar über den Ausgangswert steigt, in der Praxis meist wöchentlich.Ist die Pumpe selbstansaugend?
Ja, sie zieht das Wasser selbstständig an, sofern die Anschlüsse dicht sind.Wie wird die Anlage überwintert?
Kessel entleeren, Pumpe entwässern, Ventil auf Wintereinstellung und frostfrei lagern.Lohnt sich die Poolpanda DS 7500 Pro?
Poolpanda Sandfilteranlage DS 7500 Pro
Wer Wert auf klares Wasser legt und bereit ist, die Stellfläche für einen großen Kessel zu opfern, bekommt hier eine ungewöhnlich durchdachte Anlage. Die moderate Pumpe an einem großen Filterbett ist die filtertechnisch sinnvollere Kombination, auch wenn die Zahl auf dem Karton kleiner ausfällt als bei manchem Wettbewerber.
Für Becken über 25 Kubikmeter reicht die Nettoleistung nicht mehr aus. Dann führt der Weg zur nächsten Leistungsklasse, idealerweise wieder mit einem großzügig dimensionierten Kessel.
Weiterlesen zur Poolfilterung
- Sandfilteranlage im Test
- Poolpumpe im Test
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- Kartuschenfilter im Test
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