Ein Schwimmbrett besteht meist aus Schaumstoff oder Kunststoff und schwimmt auf dem Wasser. Es wird als Schwimmhilfe in Schwimmkursen genutzt sowie als Trainings- und Fitnessgerät im Profisport und zur Wassergymnastik. Dieser Vergleich behandelt ausschließlich Kickboards, also flache, rechteckige Schwimmbretter, die mit den Händen gehalten werden und die Beinbewegung trainieren. Pull Buoys, die wellenförmigen Bretter zum Klemmen zwischen die Beine, sind ein eigenständiges Trainingsgerät für die Armtechnik und tauchen deshalb hier nicht als Kaufempfehlung auf, sie werden im Ratgeberteil aber erklärt, damit die Abgrenzung klar ist.
Von den ursprünglich sechs gelisteten Schwimmbrettern in diesem Vergleich war zum aktuellen Recherchezeitpunkt nur noch ein Modell lieferbar. Damit der Vergleich trotzdem aktuell und breit aufgestellt bleibt, wurden sieben weitere, tatsächlich verfügbare Kickboards anderer Marken ergänzt.
Schwimmbretter sind heute aus dem Schwimmunterricht nicht mehr wegzudenken. Besser als jede andere Schwimmhilfe ermöglichen sie das gezielte Training unterschiedlicher Schwimmtechniken und -stile. Während für Schwimmanfänger große Bretter von Vorteil sind, weil sie mehr Auftrieb bieten, profitieren fortgeschrittene Sportler eher von kleineren Modellen mit mehr Wasserwiderstand. Wer parallel auch die passende Schutzausrüstung sucht, findet ergänzend Empfehlungen im Schwimmwesten-Test und im Test zu Schwimmbrillen mit Sehstärke.
Die besten Schwimmbretter im Überblick
| Modell | Typ | Maße (L x B x H) | Preis |
|---|---|---|---|
| BECO SchwimmbrettBeco | Kickboard | 47 x 31 x 3,6 cm | 9,90 € |
| MoKo Schwimmbrett Erwachsene ViolettMoKo | Kickboard, V-Form | 43 x 31 x 3 cm | 6,99 € |
| BOODPET Schwimmbrett EVABOODPET | Kickboard, U-Form | 44 x 30 x 2,8 cm | 9,99 € |
| Grünflügel Schwimmbrett Kinder 3-8Grünflügel | Kickboard/Bodyboard | k. A. | 19,99 € |
| MoKo Schwimmbrett MeerjungfrauMoKo | Kickboard, Kinderdesign | k. A. | 17,99 € |
| BECO Schwimmbrett PinkBeco | Kickboard, Kinderfarbe | 47 x 31 x 3,6 cm | 14,90 € |
| arena Kickboard Swim BoardArena | Kickboard | k. A. | 16,39 € |
| Speedo KickboardSpeedo | Kickboard | k. A. | 20,11 € |
Die besten Schwimmbretter im Einzelnen
- Preis9,90 €
- Maße47 x 31 x 3,6 cm
- MaterialPE-Schaum
- ZertifikatTÜV, GS
Geeignet für: Für Kinder und Erwachsene, Schwimmanfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.
Nach Herstellerangabe besteht das Brett komplett aus FCKW-freiem, 3-lagigem Polyethylen-Schaum. Dieser macht es sowohl weich und geschmeidig für die Haut als auch robust genug, um stabil auf der Wasseroberfläche zu verweilen, was es zu einer sicheren Wahl für Kinder macht, die sich beim Schwimmenlernen darauf abstützen.
Spricht dafür
- Günstigster Preis mit TÜV/GS-Zertifikat im Vergleich
- Leicht dank PE-Schaum
- Griffmulden für sicheren Halt
Spricht dagegen
- Nur eine Farbvariante
- Keine kindgerechte Motivgestaltung
- Preis6,99 €
- Maße43 x 31 x 3 cm
- MaterialEVA-Schaum
- FormV-förmig
Geeignet für: Für preisbewusste Käufer, die ein einfaches, funktionales Kickboard ohne Extras suchen.
Spricht dafür
- Niedrigster Preis im Vergleich
- V-Form reduziert laut Hersteller den Wasserwiderstand
- Rutschfeste, texturierte Oberfläche
Spricht dagegen
- Kein Zertifikat wie TÜV oder GS angegeben
- Nur eine Griffvariante
- Preis9,99 €
- Maße44 x 30 x 2,8 cm
- MaterialEVA-Schaum
- FormU-förmig
Geeignet für: Für alle, die durch feste Handschlaufen statt offener Griffmulden zusätzlichen Halt und weniger Handgelenkbelastung wollen.
Spricht dafür
- Zwei Handschlaufen statt offener Griffmulden
- Kompakt und laut Hersteller leicht
- Für Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene bis 180 lbs geeignet
Spricht dagegen
- Kein Zertifikat wie TÜV oder GS angegeben
- Kleinere Fläche als andere Modelle im Vergleich
- Preis19,99 €
- MaterialBIO-TPE-Schaum
- ZertifikatDIN EN 13138, TÜV Deutschland
- GriffeZwei Aussparungen
Geeignet für: Für Eltern, die auf eine geprüfte Norm für Schwimmhilfen und ein nachhaltiges Material Wert legen.
Spricht dafür
- Baumusterprüfung nach DIN EN 13138 durch TÜV Deutschland
- Material auf Basis nachwachsender Rohstoffe
- Zwei Griffmöglichkeiten für Kickboard- und Bodyboard-Nutzung
Spricht dagegen
- Teurer als die einfachen EVA-Modelle
- Nur für Kinder von 3 bis 8 Jahren ausgelegt
- Preis17,99 €
- MaterialPE-Schaum
- Max. Belastung45 kg
- MotivMeerjungfrau
Geeignet für: Für Kinder, die durch das bunte Cartoon-Motiv zusätzliche Motivation zum Schwimmenlernen bekommen.
Spricht dafür
- Kindgerechtes, farbenfrohes Design
- Zwei Griffe für unterschiedliche Handpositionen
- Geruchlos und bruchfest laut Hersteller
Spricht dagegen
- Höherer Preis als das BECO-Basismodell
- Nur für kleinere Kinder ausgelegt
- Preis14,90 €
- Maße47 x 31 x 3,6 cm
- MaterialPE-Schaum
- ZertifikatTÜV, GS
Geeignet für: Baugleich mit dem BECO-Basismodell, aber in pinker Ausführung für kleine Schwimmerinnen.
Spricht dafür
- TÜV- und GS-zertifiziert
- Griffmulden für sicheren Halt
- Bewährtes BECO-Material
Spricht dagegen
- Teurer als die neutrale BECO-Variante
- Nur eine zusätzliche Farboption
- Preis16,39 €
- Material100% EVA, PVC-frei
- BesonderheitVorgeformte Griffmöglichkeiten
Geeignet für: Für Schwimmer, die gezielt an Beintechnik und Stabilität arbeiten, ob Hobby- oder Leistungssport.
Spricht dafür
- Mehrere Griffpositionen möglich
- Hochwertiges, PVC-freies EVA-Material
- Für Leistungs- und Hobbyschwimmer geeignet
Spricht dagegen
- Höherer Preis als das BECO-Basismodell
- Kein kindgerechtes Design
- Preis20,11 €
- MarkeSpeedo
- BesonderheitGreiflöcher für verbesserten Grip
Geeignet für: Für Schwimmer, die auf eine im Wettkampfschwimmen etablierte Marke setzen und Wert auf isolierte Beinschlagtechnik legen.
Spricht dafür
- Greiflöcher verbessern laut Hersteller den Grip
- Optimaler Auftrieb für bequeme Armposition
- Etablierte Wettkampfmarke
Spricht dagegen
- Teuerstes Modell im Vergleich
- Keine Angabe zu Zertifizierung oder Maßen
Grundlage sind die Angaben der Hersteller, die technischen Daten der Geräte und ausgewertete Kundenrezensionen aus dem Handel.
Ein eigener Dauertest im Becken hat nicht stattgefunden. Angaben zu Laufzeit und Reinigungsleistung stammen deshalb von den Herstellern und aus den Erfahrungen der Käufer, nicht aus einer eigenen Messung.
- Herstellerangaben zu Material, Maßen und Zertifikaten abgeglichen
- Lieferbarkeit zum Zeitpunkt der Recherche geprüft
- Kundenrezensionen aus dem Handel ausgewertet
- Kein eigener Test im Becken
Ratgeber: Das richtige Schwimmbrett kaufen
Kickboard, Pull Buoy und Pullkick klar unterscheiden
Ein Kickboard, wie alle acht Modelle in diesem Vergleich, wird mit den Händen vor dem Körper gehalten und trainiert gezielt die Beinbewegung. Ein Pull Buoy dagegen ist das genaue Gegenteil: Das wellenförmige Brett wird zwischen die Oberschenkel oder Füße geklemmt und schaltet die Beine bewusst aus, damit sich das Training ganz auf die Armtechnik konzentriert. Um nicht kopfüber im Wasser zu hängen, müssen dabei allein die Arme für den Vortrieb sorgen. Ein Pullkick-Schwimmbrett vereint beide Funktionen in einem Produkt, mit seitlichen Griffen zum Festhalten und zusätzlichen Mulden an den Seiten für die Beine. Wer beide Trainingsarten kombinieren will, greift entweder zu einem Pullkick oder besitzt Kickboard und Pull Buoy als zwei getrennte Geräte.
Auftrieb und Brettgröße nach Körpergewicht wählen
Größere Schwimmbretter bieten mehr Auftrieb und damit mehr Halt im Wasser, erzeugen dabei aber auch einen größeren Wasserwiderstand. Große Modelle eignen sich daher besonders für Anfänger und schwerere Nutzer, weil ausreichend Auftrieb den Körper zuverlässig an der Oberfläche hält. Kleinere Schwimmbretter mit weniger Auftrieb machen das Training anspruchsvoller und eignen sich eher für leichtere, fortgeschrittene Schwimmer. Für Kinder dürfen die Bretter ruhig etwas kleiner ausfallen, sie bieten trotzdem genügend Auftrieb zum Schwimmenlernen. Herstellerangaben zur maximalen Belastung, etwa die 45 Kilogramm beim MoKo-Meerjungfrau-Modell, sind ein guter Anhaltspunkt, um Brett und Körpergewicht passend zueinander zu wählen.
EVA- gegen PE-Schaum abwägen
Über 90 Prozent aller Schwimmbretter werden aus EVA- oder PE-Schaum gefertigt. Beide Materialien bieten gute Polsterung, hohe Strapazierfähigkeit, Feuchtigkeitsresistenz und starken Auftrieb, unterscheiden sich aber leicht in der Praxis: PE-Schaum, wie ihn die BECO-Modelle verwenden, gilt als besonders leicht und formstabil, EVA-Schaum, wie ihn MoKo, BOODPET und arena einsetzen, punktet zusätzlich mit hoher Griffigkeit und wird oft als hautfreundlicher beschrieben. Daneben gibt es auch Modelle aus Styropor, Plastik oder aufblasbare Varianten, die günstiger, aber meist weniger langlebig sind.
Griffvarianten im Vergleich
Bei der Griffgestaltung zeigen sich in diesem Vergleich drei Ansätze: offene Griffmulden wie bei BECO und arena, feste Handschlaufen wie beim BOODPET-Modell, die zusätzlich das Handgelenk entlasten sollen, sowie doppelte Griffaussparungen wie beim Grünflügel-Schwimmbrett, die sowohl als Kickboard als auch als Bodyboard nutzbar sind. Eine strukturierte statt glatte Oberfläche, wie sie das MoKo-Kickboard bietet, senkt zusätzlich das Risiko, beim Training abzurutschen. Zertifizierungen wie TÜV, GS oder die europäische Norm DIN EN 13138 geben zusätzliche Sicherheit bei der Auswahl für Kinder.
Vereinstraining gegen Freizeitgebrauch
Im Vereins- und Wettkampftraining kommen meist robustere, oft teurere Kickboards etablierter Schwimmsportmarken wie arena oder Speedo zum Einsatz, die auf isolierte Beinschlagtechnik und Langlebigkeit bei täglicher Nutzung ausgelegt sind. Für den gelegentlichen Gebrauch im eigenen Pool oder im Urlaub reichen dagegen auch einfache, günstige EVA-Kickboards wie das MoKo-Basismodell für 6,99 Euro völlig aus. Wer sein Kind zum Schwimmkurs anmeldet, sollte vorher klären, ob dort ein bestimmter Brett-Typ vorgeschrieben ist, bevor ein eigenes Modell angeschafft wird.
Pflege und Chlorbeständigkeit
Sowohl EVA- als auch PE-Schaum gelten laut Herstellerangaben als beständig gegenüber Chlorwasser und Salzwasser und lassen sich nach der Nutzung einfach mit klarem Wasser abspülen. Vor der Lagerung sollte das Brett vollständig trocknen, um Schimmelbildung an eventuellen Griffmulden oder Handschlaufen zu vermeiden. Direkte, dauerhafte Sonneneinstrahlung sollte nach Möglichkeit vermieden werden, da UV-Strahlung Schaumstoffe langfristig spröde machen kann.
Bewertungskriterien
In diesen Vergleich fließen aktuelle Verfügbarkeit, Materialqualität laut Herstellerangabe, Größe und Griffgestaltung sowie Preis-Leistungs-Verhältnis ein. Nicht mehr lieferbare Modelle wurden nicht als Kaufempfehlung ausgesprochen, sondern nur zur Einordnung in der Übersichtstabelle belassen.
Bei Modellen für Kinder wurde zusätzlich auf kindgerechte Gestaltung, TÜV-, GS- oder DIN-Zertifizierung sowie die vom Hersteller angegebene maximale Belastung geachtet. Pull Buoys sind bewusst nicht Teil der Kaufempfehlungen, da sie eine andere Muskelgruppe trainieren und damit kein direkter Ersatz für ein Kickboard sind.
Gibt es einen Schwimmbrett Test der Stiftung Warentest?
Nein, weder die Stiftung Warentest noch Öko-Test haben bislang einen eigenständigen Test von Schwimmbrettern veröffentlicht. Wer sich an geprüfter Sicherheit orientieren möchte, kann stattdessen auf die TÜV-, GS- oder DIN-EN-13138-Zertifizierung einzelner Modelle achten.
BecoDeutscher Hersteller für Schwimmausrüstung
ArenaItalienischer Hersteller, Wettkampfschwimmen
SpeedoBritische Traditionsmarke
MoKoKindgerecht gestaltete Schwimmhilfen
GrünflügelHandelsmarke ohne auffindbare Firmenhistorie
Was ist der Unterschied zwischen Kickboard und Pull Buoy?
Ein Kickboard wird mit den Händen gehalten und trainiert die Beine, ein Pull Buoy wird zwischen die Beine geklemmt, schaltet sie bewusst aus und trainiert dadurch gezielt die Arme.Wie viel Gewicht trägt ein Schwimmbrett?
Bei vollständiger Nutzung, wenn man sich komplett auf das Brett legt, trägt ein gewöhnliches Schwimmbrett meist bis zu 20 Kilogramm. Bei teilweiser Nutzung sind rund 60 Kilogramm Belastbarkeit üblich, konkrete Modelle wie das MoKo-Schwimmbrett geben mit 45 Kilogramm eine eigene Herstellerangabe an.Ist ein Schwimmbrett auch in Seen oder Salzwasser nutzbar?
Ja, die verwendeten Materialien wie EVA- und PE-Schaum sind laut Hersteller gegen Umwelteinflüsse wie Chlor- und Salzwasser beständig und eignen sich auch für natürliche Gewässer.Ist ein Schwimmbrett nur für Kinder geeignet?
Nein, Schwimmbretter werden auch im Vereins- und Profisport zum Techniktraining, zur Entlastung bei Verletzungen und für Aqua-Fitness-Übungen genutzt.Welches Material ist besser, EVA- oder PE-Schaum?
Beide Materialien bieten guten Auftrieb und sind langlebig, PE-Schaum gilt als besonders leicht, EVA-Schaum punktet oft mit höherer Griffigkeit. Für die Alltagsnutzung ist der Unterschied meist zu vernachlässigen.- Preis-LeistungBECO Schwimmbrett Kickboard
- Günstigster PreisMoKo Schwimmbrett Erwachsene Violett
- Bestes KinderdesignMoKo Schwimmbrett Meerjungfrau
- Zertifiziert nach DIN EN 13138Grünflügel Schwimmbrett Kinder 3-8
Fazit
Von den ursprünglich sechs Schwimmbrettern in diesem Vergleich ist nur noch das BECO-Basismodell lieferbar, dafür aber weiterhin zu einem fairen Preis und mit TÜV/GS-Zertifikat. Wer ein kindgerechtes Design sucht, findet mit dem MoKo-Meerjungfrau-Motiv, der pinken BECO-Variante oder dem TÜV-zertifizierten, nachhaltigen Grünflügel-Modell passende Alternativen, wer besonders sparen will, greift zum günstigen MoKo-Kickboard für 6,99 Euro.
Wichtig bleibt die klare Abgrenzung: Alle acht empfohlenen Modelle sind Kickboards für das Beintraining. Wer gezielt die Armtechnik trainieren möchte, benötigt stattdessen einen separaten Pull Buoy. Unabhängig vom gewählten Modell gilt zudem: Ein Schwimmbrett bietet keine vollständige Sicherheit gegen Ertrinken, Kinder sollten damit nie unbeaufsichtigt im Wasser bleiben.









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