Die BADU Magic II/6 ist die mittlere Baugröße der Speck-Filterpumpen und fördert sechs Kubikmeter pro Stunde gegen acht Meter Wassersäule. Sie sitzt damit genau zwischen der kleinen Magic II/4 und den großen Modellen der Reihe.
Der Aufbau ist über die ganze Baureihe gleich: selbstansaugend, Vorfilterkorb hinter einem durchsichtigen Deckel, 230-Volt-Anschluss und Fertigung in Deutschland. Unterschied zur kleinen Schwester ist allein die Hydraulik.
Wir haben geprüft, ab welcher Beckengröße der Sprung von vier auf sechs Kubikmeter sinnvoll ist und was er im Betrieb tatsächlich ändert.
Für Becken, die der Magic II/4 zu groß sind, ist das die naheliegende Wahl. Sie verkürzt die nötige Laufzeit spürbar, ohne dass ein größerer Filterbehälter oder eine andere Elektrik fällig wird.
Spricht dafür
- Sechs Kubikmeter pro Stunde decken den größten Teil der üblichen Gartenbecken ab
- Selbstansaugend, die Pumpe darf über dem Wasserspiegel stehen
- Vorfilterkorb im Sichtdeckel, der Zustand ist ohne Öffnen erkennbar
- Fertigung in Deutschland mit dauerhaft lieferbaren Verschleißteilen
- Gleiche Bauform wie die Magic II/4, ein Tausch innerhalb der Reihe ist unkompliziert
- Läuft am gewöhnlichen 230-Volt-Anschluss
Spricht dagegen
- Ohne Drehzahlregelung, sie läuft immer auf voller Leistung
- Kein Timer an Bord, eine Zeitschaltuhr muss davor
- Merklich lauter als drehzahlgeregelte Pumpen im Sparbetrieb
- Verschraubungen, Hähne und Schläuche gehören nicht dazu
- Preislich klar über baugleich dimensionierten Pumpen ohne Markennamen
- Wie viel fördert sie?
- 6 m³/h bei 8 m Wassersäule.
- Für welche Beckengröße?
- Etwa 25 bis 30 m³.
- Welcher Stromanschluss?
- 230 Volt.
- Was unterscheidet sie von der Magic 4?
- Nur die Fördermenge, sonst baugleich.
Was die BADU Magic II/6 technisch ist
Die Sechs im Namen steht für sechs Kubikmeter Fördermenge pro Stunde bei acht Metern Wassersäule. Speck benennt die ganze Baureihe nach diesem Wert, weshalb sich die Modelle direkt vergleichen lassen. Wie sich die Größen zueinander verhalten, steht im Poolpumpen Test.
Praktisch bedeutet der Sprung von vier auf sechs Kubikmeter, dass dieselbe Wassermenge in zwei Dritteln der Zeit umgewälzt wird. Ein Becken, für das die Magic II/4 zehn Stunden braucht, ist mit der Magic II/6 in knapp sieben Stunden durch. Das schont weniger den Strom als die Nerven, wenn die Anlage abends noch laufen müsste.
Die Pumpe ist selbstansaugend, sie baut den Unterdruck über den wassergefüllten Vorfilterraum auf und darf deshalb neben dem Becken auf dem Boden stehen. Der Vorfilterkorb fängt Laub und Haare ab, bevor sie das Laufrad erreichen.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Filterpumpe BADU Magic II/6
- Vorfilterkorb, eingesetzt
- Sichtdeckel mit Dichtung
- Anschlusskabel mit Stecker
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Verschraubungen und Übergangsstücke
- Absperrhähne
- Schläuche und Schellen
- Sandfilterbehälter
- Zeitschaltuhr
- Unterbau oder Sockel
Geliefert wird das Aggregat, nichts weiter. Wer eine bestehende Anlage aufrüstet, kommt mit den vorhandenen Verschraubungen meist aus, weil die Bauform innerhalb der Magic-Reihe gleich bleibt.
Beim Umstieg von einer fremden Pumpe sind Übergangsstücke einzuplanen. Der Abstand zwischen Saug- und Druckanschluss ist herstellerabhängig, und ein starr verklebtes Rohr lässt sich nicht nachträglich dehnen.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Sechs Kubikmeter pro Stunde
- Passt zur häufigsten Beckengröße
- Selbstansaugend
- Vorfilterkorb mit Sichtdeckel
- Fertigung in Deutschland
- Ersatzteile über Jahre lieferbar
- 230-Volt-Anschluss
- Baugleich zur Magic II/4
Spricht dagegen
- Keine Drehzahlregelung
- Kein Timer
- Im Betrieb hörbar
- Verschraubungen fehlen
- Teurer als namenlose Pumpen
- Kein Frostschutz, muss eingewintert werden
Alternativen zur Speck BADU Magic II/6
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Umwälzzeit statt Beckengröße rechnen. Entscheidend ist, ob das Wasser zweimal am Tag durch den Filter geht. Die Faustregeln der Hersteller setzen dafür acht bis zehn Betriebsstunden an, nachzulesen im Poolpumpen Test.
Filterbehälter mit anpassen. Wer von vier auf sechs Kubikmeter geht, sollte prüfen, ob der vorhandene Sandfilter die Menge verträgt. Ein zu kleiner Behälter baut Gegendruck auf und bremst die Pumpe aus.
Auf die Wasserpflege achten. Mehr Umwälzung heißt nicht automatisch klareres Wasser. Bei hartnäckigen Belägen hilft nur die richtige Chemie, siehe Schwarzalgen im Pool.
Größer nicht ohne Grund kaufen. Die Magic 8 und Magic 11 sind stärker, brauchen aber entsprechend dimensionierte Filter, mehr dazu im Speck Badu Magic 8 Test.
Häufige Fragen
Für welche Beckengröße reicht die Magic II/6?
Bei acht bis zehn Stunden Laufzeit sind rund 25 bis 30 Kubikmeter realistisch. Entscheidend ist, dass das Wasser zweimal täglich komplett durch den Filter geht.Lohnt der Aufpreis gegenüber der Magic II/4?
Wenn das Becken über 20 Kubikmeter fasst, ja. Darunter bringt die höhere Fördermenge keinen Vorteil, sondern nur mehr Strömungsgeräusch und Stromverbrauch.Passt sie an den Filter der Magic II/4?
Innerhalb der Baureihe ist die Bauform gleich, die Verrohrung lässt sich in der Regel übernehmen. Der Filterbehälter sollte aber zur höheren Fördermenge passen.Wie laut ist die Pumpe?
Sie ist im Garten deutlich hörbar, aber nicht störend laut. Ein paar Meter Abstand zur Sitzecke oder eine Technikbox reichen aus.Braucht sie einen eigenen Stromkreis?
Nein, sie läuft an einer normalen 230-Volt-Steckdose. Ein Fehlerstromschutzschalter ist im Außenbereich allerdings Pflicht.Kann man die Laufzeit automatisieren?
Nur über eine externe Zeitschaltuhr. Ein Timer ist nicht eingebaut, die Pumpe kennt nur an und aus.Was passiert bei vollem Vorfilterkorb?
Die Fördermenge sinkt, der Motor arbeitet gegen Unterdruck und wird wärmer. In der Laubsaison gehört der Korb wöchentlich geleert.Muss sie im Winter abgebaut werden?
Ja. Restwasser im Gehäuse gefriert und kann es sprengen. Ablassen, trocknen und frostfrei lagern ist der übliche Weg.Lohnt sich die Speck BADU Magic II/6?
Sechs Kubikmeter pro Stunde treffen genau den Bereich, in dem sich die üblichen Gartenbecken bewegen. Die Pumpe hält die Umwälzzeit im vernünftigen Rahmen, bleibt beim einfachen 230-Volt-Anschluss und ist so gebaut, dass sie viele Saisons durchhält.
Wer weniger als 20 Kubikmeter im Becken hat, fährt mit der Magic II/4 günstiger und leiser. Wer deutlich mehr hat oder die Anlage im Dauerbetrieb fährt, sollte zur Magic 11 oder in die Bettar-Reihe wechseln, weil dort die Hydraulik auf höhere Belastung ausgelegt ist.
Weiterlesen zu Speck-Poolpumpen
- Speck Badu Magic 4 im Test
- Speck Badu Magic 8 im Test
- Speck Badu Magic 11 im Test
- Speck Bettar 12 im Test
- Speck Badu Prime 13 im Test





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