Ein Akku Poolsauger ist ein kabelloser Handsauger, der Schmutz vom Poolboden, von Wänden und aus Ecken aufnimmt, ohne an eine Filterpumpe angeschlossen zu sein. Das unterscheidet ihn vom Poolroboter, der selbstständig den ganzen Boden abfährt, und vom manuellen Sauger, der an den Saugschlauch der Filteranlage gehört.
Für diesen Vergleich haben wir aktuell lieferbare Modelle von Water Tech, Bestway, Intex, Kokido und weiteren Herstellern gegenübergestellt, vom Einsteigermodell für unter 40 Euro bis zum leistungsstarken Pool Blaster für knapp 200 Euro.
Die Top 3 auf einen Blick
Alle Modelle im Vergleich
| Modell | Akkutyp | Laufzeit | Reichweite/Stange | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Water Tech Pool Blaster Max LiEmpfehlung | Lithium-Ionen | bis 60 Min. | Stange optional | €€€ |
| Water Tech POOL BLASTER CatfishPreis-Leistung | Nickel-Metallhydrid | bis 45 Min. | Stange optional | €€ |
| Bestway AquaTechGünstigster Einstieg | 8x AA-Batterien | geräteabhängig | 3-teilig, verstellbar | € |
| vidaXL Pool Bodensauger | 4x AA-Batterien | geräteabhängig | 130 bis 195 cm | € |
| Bestway LAY-Z-SPA Xtras Akku | Akku, austauschbar | bis 50 Min. | kompakt, ohne Stange | € |
| Intex Underwater Handheld | 3,6 V Ni-MH | bis 50 Min. | 239 cm Alu-Stange | €€ |
| LEADZM Poolsauger Akku | Lithium, 4000 mAh | bis 60 Min. | 220 cm Teleskopstange | €€ |
| PoolMr Poolsauger Akku | Lithium, 2,5 Ah | bis 90 Min. | 17 bis 47 Zoll, verstellbar | €€ |
| PoolyPoly 3in1 | Lithium-Ionen | bis 90 Min. | max. 165 cm | €€ |
| Kokido EV31CBX | Lithium-Ionen, 12 V | bis 30 Min. | Stange optional | €€€ |
Die 10 besten Akku-Poolsauger im Einzelnen
- AkkutypLithium-Ionen
- Laufzeitbis 60 Minuten
- Reinigungsflächebis 150 m² pro Stunde
- EinsatzbereichBoden, Wand, Wasserlinie, Treppen
Geeignet für: Größere Aufstellpools und Pools mit hartnäckigem Schmutz
Der Max Li ist die leistungsstärkste Ausbaustufe der Pool-Blaster-Reihe von Water Tech. Der Lithium-Ionen-Akku hält laut Hersteller bis zu einer Stunde durch und schafft dabei bis zu 150 Quadratmeter Reinigungsfläche pro Stunde, deutlich mehr als die kleineren Modelle der gleichen Marke.
Anders als reine Bodensauger reinigt der Max Li auch Wandflächen, die Wasserlinie und Treppen, was ihn für gepflegte Pools mit unterschiedlichen Verschmutzungsarten interessant macht. Eine Teleskopstange muss separat dazugekauft werden, passt aber an jede handelsübliche Standardstange.
Spricht dafür
- Stärkste Saugleistung im Vergleich, bis 150 m² pro Stunde
- Reinigt Boden- und Wandflächen sowie Wasserlinie und Treppen
- Bis zu einer Stunde Laufzeit pro Ladung
- Etablierte Marke mit breitem Zubehörangebot
Spricht dagegen
- Mit rund 195 Euro das teuerste Modell im Vergleich
- Teleskopstange ist nicht im Lieferumfang enthalten
- AkkutypNickel-Metallhydrid
- Laufzeitbis 45 Minuten
- Gewicht1,4 kg
- Saugköpfeaustauschbar, inkl. Ecken-Kopf
Geeignet für: Kleine bis mittlere Pools, Whirlpools und Kinderplanschbecken
Der Catfish ist die kompakte Variante von Water Tech und wird ausführlich im Pool Blaster Catfish Test beschrieben. Mit 1,4 Kilogramm ist er das leichteste Markenmodell im Vergleich und lässt sich problemlos mit einer Hand führen.
Der austauschbare Saugkopf deckt sowohl die Fläche als auch enge Ecken ab, etwa an Stufen oder in Whirlpools. Für kleine aufblasbare Becken und Kinderplanschbecken reicht die Leistung völlig aus, siehe auch Kinderplanschbecken Test.
Spricht dafür
- Sehr leicht mit 1,4 Kilogramm, einfache Einhandbedienung
- Zwei Saugköpfe für Fläche und schwer erreichbare Ecken
- Günstiger Einstieg in die Water-Tech-Reihe
- Gute Saugleistung trotz kompakter Bauform
Spricht dagegen
- Ohne Teleskopstange im Lieferumfang
- Filternetz lässt sich ohne Anleitung schwer anbringen
- Akkutyp8x AA-Batterien (nicht enthalten)
- Poolgrößebis Ø 305 cm
- Stange3-teilig, verstellbar
- BedienungEin-Knopf-Start
Geeignet für: Kleine bis mittlere Aufstellpools mit schmalem Budget
Der AquaTech ist die einfachste und günstigste Lösung im Vergleich. Statt eines fest verbauten Akkus laufen acht AA-Batterien, die separat gekauft werden müssen, dafür aber überall verfügbar sind und keinen Ladezyklus brauchen.
Für Pools bis gut drei Meter Durchmesser reicht die Saugleistung aus. Wer die komplette Bestway-Palette vergleichen will, findet sie im Bestway Poolsauger Test.
Spricht dafür
- Mit Abstand günstigstes Modell im Vergleich
- Dreiteiliger Haltestiel passt sich der Poolgröße an
- Transparenter Schmutzbehälter zeigt den Füllstand
- Kompatibel mit anderen Bestway-Aufsätzen
vidaXL Pool Bodensauger
- Akkutyp4x AA-Batterien
- GriffAluminium-Teleskop, 130 bis 195 cm
- Bürsteabnehmbar
- Einsatzkleine bis mittlere Pools
Geeignet für: Kleinere Becken und punktuelle Reinigung in größeren Pools
Der vidaXL-Sauger arbeitet ebenfalls mit vier AA-Batterien statt festem Akku. Der mitgelieferte Aluminium-Teleskopgriff lässt sich zwischen 130 und 195 Zentimetern verstellen und deckt damit die meisten kleinen bis mittleren Pools ab.
Der Saugkopf ist eher schmal, was ihn für punktuelle Reinigung geeignet macht statt für den kompletten Boden eines großen Pools. Bei Sandeintrag zeigt sich das deutlich, siehe Sand im Pool.
Spricht dafür
- Sehr günstig und einfach zu bedienen
- Verstellbarer Aluminium-Teleskopgriff im Lieferumfang
- Abnehmbare Bürste mit starkem Sog
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis laut Kundenrezensionen
Spricht dagegen
- Kleiner Saugkopf für große Poolflächen eher schwach
- Filter muss bei stärkerer Verschmutzung häufig geleert werden
Bestway LAY-Z-SPA Xtras Akku
- Maße150 x 16,5 x 9 cm
- Laufzeitbis 50 Minuten
- Ladezeit4 bis 5 Stunden per USB
- EinsatzWhirlpools und kleine Pools
Geeignet für: Whirlpools, Spas und kleine Aufstellbecken
Die Xtras-Serie von Bestway ist gezielt für Whirlpools und kleine Becken ausgelegt, nicht für ganze Schwimmbecken. Der schwenkbare Saugkopf mit Rädern und Bürsten kommt an Rundungen und Sitzflächen gut heran, wie sie in Spas typisch sind.
Geladen wird per USB-Kabel in vier bis fünf Stunden, was gegenüber reinen Batteriemodellen laufende Kosten spart. Die separate Akku-Serie von Bestway ist im Bestway Akku Poolsauger Test gesammelt beschrieben.
Spricht dafür
- Speziell für Spas und kleine Pools konzipiert
- Schwenkbarer Saugkopf mit Rädern und Bürsten
- Leicht zu reinigender Edelstahlfilter
- USB-Ladung ohne separates Netzteil
Spricht dagegen
- Für große Pools zu schwach dimensioniert
- Kein Teleskopstiel im Lieferumfang
- Akkutyp3,6 V Ni-MH, IPX8
- Laufzeitbis 50 Minuten
- Ladezeit8 bis 10 Stunden per USB
- Stange239 cm Aluminium
Geeignet für: Intex-Aufstellpools und kleine bis mittlere Becken, auch Salzwasser
Der Intex-Sauger ist konsequent für den Unterwassereinsatz gebaut: Er schaltet sich automatisch aus, sobald er nicht mehr eingetaucht ist, und ist laut Hersteller auch für Salzwasser freigegeben, was bei günstigen Modellen selten explizit angegeben wird.
Die 239 Zentimeter lange Aluminiumstange erreicht auch tiefere Bereiche. Nachteil ist die vergleichsweise lange Ladezeit von acht bis zehn Stunden für die Ni-MH-Zelle.
Spricht dafür
- Funktioniert unter Wasser vollständig getaucht (IPX8)
- Auch für Salzwasserpools geeignet
- Lange Aluminium-Teleskopstange von 239 cm
- Abschaltautomatik verhindert Trockenlauf
- AkkutypLithium, 4.000 mAh
- Saugleistung32 l pro Minute
- Laufzeitbis 60 Minuten
- Stange220 cm Teleskopstange enthalten
Geeignet für: Mittelgroße bis große Pools mit vollständigem Zubehör
Anders als viele Wettbewerber liefert LEADZM die 220 Zentimeter lange Teleskopstange direkt mit, was den Gesamtpreis relativiert. Der 4.000-mAh-Akku sorgt für rund 60 Minuten Laufzeit.
Das Gerät ist bis 3 Meter Tiefe einsetzbar und für Wassertemperaturen bis 35 Grad ausgelegt, was auch beheizte Becken einschließt.
Spricht dafür
- Teleskopstange mit 220 cm bereits im Lieferumfang
- Für Wassertemperaturen bis 35 Grad und bis 3 m Tiefe geeignet
- 60 Minuten Laufzeit ohne Nachladen
- Zerlegbar für einfache Reinigung
- AkkutypLithium, 2,5 Ah
- Saugleistungbis 45 l pro Minute
- Laufzeitbis 90 Minuten
- Stange17 bis 47 Zoll verstellbar
Geeignet für: Größere Aufstellpools und Pools mit viel Laub oder Sand
PoolMr positioniert sich über die Laufzeit: 90 Minuten pro Ladung sind im Vergleich ein Spitzenwert und machen auch größere Becken in einem Durchgang machbar.
Zwei Bürstenaufsätze, ein dreieckiger für Ecken und ein runder für Flächen, decken die gängigen Verschmutzungsarten ab. Die Teleskopstange ist stufenlos verstellbar und stabil genug, um das eigene Gewicht unter Wasser zu tragen.
Spricht dafür
- Bis zu 90 Minuten Laufzeit, eine der längsten im Vergleich
- 20-Watt-Motor mit kräftigem Sog
- Zwei Bürstenaufsätze für Boden und Ecken
- Arbeitet vergleichsweise leise
- AkkutypLithium-Ionen
- Laufzeitbis 90 Minuten
- Ladezeitca. 2 Stunden
- Besonderheitautomatischer Sensor-Start
Geeignet für: Nutzer, die eine besonders einfache Bedienung suchen
Der Sensor-Start ist das Alleinstellungsmerkmal dieses Modells: Das Gerät schaltet sich automatisch ein, sobald es mindestens 30 Zentimeter tief eintaucht, und stoppt beim Herausnehmen von selbst.
Drei Aufsätze decken Boden, Ecken und Treppen ab. Mit maximal 165 Zentimetern Reichweite ist das Modell eher für kleine bis mittlere Becken gedacht.
Spricht dafür
- Automatischer Start beim Eintauchen ins Wasser
- Drei Aufsätze für Fläche, Ecken und schmale Stellen
- Schnelle Ladezeit von rund zwei Stunden
- Bis zu 90 Minuten Laufzeit
Spricht dagegen
- 165 cm maximale Länge reicht nicht für sehr große Pools
- Für unterirdische Pools nur eingeschränkt geeignet
Kokido Poolsauger EV31CBX
- AkkutypLithium-Ionen, 12 V
- Laufzeitbis 30 Minuten
- Ladezeit4 bis 5 Stunden
- Gewicht2 kg
Geeignet für: Kleine Pools und punktuelle Reinigung, wenn Markenqualität wichtiger als Preis ist
Kokido ist als Poolzubehör-Marke etabliert, auch wenn eigenständige deutschsprachige Testberichte selten sind. Der EV31CBX ist der Nachfolger im aktuellen Sortiment, seit der bekannte Telsa 15 nicht mehr durchgängig lieferbar ist.
Mit 30 Minuten Laufzeit ist er das schwächste Modell im Vergleich, für kleine Becken oder als Ergänzung zur Filteranlage reicht das aber aus.
Spricht dafür
- Bekannter Poolzubehör-Hersteller mit langer Erfahrung
- Kompakt und mit 2 Kilogramm leicht zu handhaben
- Solide Verarbeitung laut Kundenrezensionen
Spricht dagegen
- Mit 30 Minuten kürzeste Laufzeit im Vergleich
- Höherer Preis bei vergleichsweise geringer Leistung
Grundlage sind die Angaben der Hersteller, die technischen Daten der Geräte und ausgewertete Kundenrezensionen aus dem Handel.
Ein eigener Dauertest im Becken hat nicht stattgefunden. Angaben zu Laufzeit und Reinigungsleistung stammen deshalb von den Herstellern und aus den Erfahrungen der Käufer, nicht aus einer eigenen Messung.
- Herstellerangaben und technische Daten abgeglichen
- Lieferbarkeit zum Zeitpunkt der Recherche geprüft
- Kundenrezensionen aus dem Handel ausgewertet
- Kein eigener Aufbau am Pool
Kaufberatung: Worauf es wirklich ankommt
Akku-Poolsauger unterscheiden sich vor allem in drei Punkten: Akkulaufzeit, Reichweite über die Teleskopstange und Saugleistung. Grob lassen sich drei Bauformen unterscheiden.
Geeignet für: Kleine Pools, Whirlpools und punktuelle Reinigung
- sehr leicht, unter 1,5 kg
- einfache Einhandbedienung
- günstig
- ohne Teleskopstange kein Bodenbereich erreichbar
- begrenzte Laufzeit
Geeignet für: Mittlere bis größere Aufstellpools
- komplette Bodenfläche erreichbar
- Stange oft im Lieferumfang
- gutes Verhältnis von Preis und Reichweite
- etwas schwerer in der Handhabung
- Stange kann bei billigen Modellen wackeln
Geeignet für: Große Pools und hartnäckige Verschmutzungen
- höchste Saugleistung
- reinigt auch Wände und Wasserlinie
- längste Laufzeit
- deutlich teurer
- Stange meist separat
Akkulaufzeit und Ladezeit
Die Laufzeit der getesteten Modelle liegt zwischen 30 und 90 Minuten pro Ladung, je nach Motor und Akkugröße. Die Ladezeit schwankt stärker als oft angenommen: von rund zwei Stunden bei kleinen Lithium-Akkus bis zu acht oder zehn Stunden bei einfachen Ni-MH-Zellen.
Wer den Sauger regelmäßig nutzt, sollte auf eine Ladezeit unter fünf Stunden achten, damit das Gerät am nächsten Tag wieder einsatzbereit ist.
Lithium-Ionen oder Nickel-Metallhydrid
Lithium-Ionen-Akkus sind heute bei den meisten Modellen Standard: Sie sind leichter, vertragen deutlich mehr Ladezyklen und verlieren gegen Ende der Laufzeit kaum an Leistung. Nickel-Metallhydrid-Akkus, wie sie in älteren oder günstigeren Modellen verbaut sind, sind schwerer, halten weniger Ladezyklen aus und zeigen einen spürbaren Leistungsabfall, bevor sie leer sind.
Einige Einsteigermodelle verzichten ganz auf einen festen Akku und laufen stattdessen mit AA-Batterien. Das erspart das Ladenmüssen, verursacht dafür laufende Kosten für Batterien.
Saugleistung und Filter
Die Saugleistung wird selten einheitlich angegeben, teils in Litern pro Minute, teils als Reinigungsfläche pro Stunde. Wichtiger als der reine Zahlenwert ist die Filterfeinheit: Ein grobes Netz lässt feinen Sand wieder ins Wasser zurück, ein feineres Filtersystem hält auch kleine Partikel zurück, muss dafür aber häufiger geleert werden.
Teleskopstange und Reichweite
Nur ein Teil der Modelle liefert eine Teleskopstange mit. Ohne Stange lässt sich ein Sauger nur mit der Hand direkt am Gerät führen, was bei tieferen Pools schnell nasse Arme bedeutet. Wer keine Stange im Lieferumfang hat, kann in der Regel eine handelsübliche Poolstange nachrüsten.
Wasserdichtigkeit
Die Schutzart IPX8 aus der Norm IEC 60529 bedeutet, dass ein Gerät dauerhaft und nicht nur kurzzeitig unter Wasser betrieben werden darf, die genaue Tiefe und Dauer legt der Hersteller fest. Für Akku-Poolsauger, die vollständig eingetaucht arbeiten, ist diese Angabe ein wichtiges Sicherheitsmerkmal und sollte in der Produktbeschreibung stehen.
Eignung für Salzwasserpools
Nicht jeder Akku-Poolsauger ist für Salzwasser freigegeben. Salz beschleunigt Korrosion an Metallteilen und Kontakten, weshalb einige Hersteller ihre Geräte ausdrücklich nur für Süßwasser freigeben. Wer einen Salzwasserpool betreibt, sollte das vor dem Kauf gezielt in der Produktbeschreibung prüfen.
Gewicht und Handhabung
Leichte Modelle unter 1,5 Kilogramm lassen sich bequem mit einer Hand führen, was gerade bei längeren Reinigungsgängen den Unterschied macht. Schwerere Geräte liegen dafür oft satter auf dem Poolboden auf und rutschen weniger leicht ab.
Lautstärke
Da der Motor unter Wasser läuft, ist die Geräuschentwicklung an der Wasseroberfläche insgesamt gering. In Kundenrezensionen wird die Lautstärke trotzdem zunehmend thematisiert, vor allem bei Nutzung im Innenpool oder Whirlpool in geschlossenen Räumen.
Akku-Poolsauger im Vergleich zum Poolroboter
Der wichtigste Unterschied ist der Anschaffungspreis: Akku-Poolsauger kosten zwischen rund 40 und 230 Euro, ein Poolroboter je nach Ausstattung zwischen 300 und deutlich über 1.000 Euro. Dafür arbeitet ein Poolroboter selbstständig, während ein Akku-Poolsauger von Hand geführt werden muss. Details zu den autonomen Geräten stehen im Poolroboter Test.
Akku-Poolsauger im Vergleich zu manuellen und automatischen Saugern
Manuelle Poolsauger werden über einen Schlauch an die Filterpumpe angeschlossen und mit der Hand über den Boden geführt, ohne eigenen Antrieb. Saug- und druckseitige automatische Sauger nutzen stattdessen den Wasserdruck der Pumpe, um sich selbstständig zu bewegen. Beide Varianten sind an eine funktionierende Filteranlage gebunden, ein Akku-Poolsauger nicht. Übersichten dazu stehen im Manuelle Poolsauger Test und im Automatische Poolsauger Test.
Ersatzteile und Zubehör
Bei etablierten Marken wie Water Tech, Bestway und Intex sind Ersatzfilter, Bürstenköpfe und teils auch Akkus einzeln erhältlich. Bei kleineren, neueren Marken ist das seltener der Fall, hier lohnt vor dem Kauf ein Blick auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
Akku Poolsauger in verschiedenen Situationen
Whirlpool und Spa
Für Whirlpools reichen kleine, kompakte Sauger wie der Bestway LAY-Z-SPA Xtras völlig aus. Eine lange Teleskopstange ist hier meist unnötig, da die Becken flach und übersichtlich sind.
Aufblasbarer Pool
Aufblasbare Becken haben einen weichen Boden ohne feste Kanten. Ein leichter Sauger ohne aggressive Bürste ist hier die schonendere Wahl, um die Folie nicht zu beschädigen. Passende Becken stehen im aufblasbarer Pool Test.
Kinderplanschbecken
Bei kleinen Planschbecken reicht meist ein kompaktes Modell ohne Teleskopstange, da die Wassertiefe gering ist. Eine Übersicht passender Becken bietet der Kinderplanschbecken Test.
Große Aufstellpools mit viel Laubeintrag
Bei größeren Becken unter Bäumen sammelt sich häufig Laub und Sand am Boden. Hier zahlen sich lange Laufzeit und ein größerer Schmutzbehälter aus, wie beim Water Tech Pool Blaster Max Li oder dem PoolMr-Modell. Wie sich Sand im Wasser am besten entfernen lässt, erklärt der Beitrag Sand im Pool.
Die Bewertungskriterien im Detail
Akkulaufzeit und Ladezeit bestimmen, wie oft und wie lange ein Gerät einsatzbereit ist. Eine kurze Ladezeit bei gleichzeitig langer Laufzeit ist der wichtigste Komfortfaktor.
Saugleistung und Filterfeinheit entscheiden, wie gründlich Sand, Laub und feine Partikel aufgenommen werden, ohne dass sie später wieder ins Wasser zurückfallen.
Reichweite über die Teleskopstange bestimmt, ob der ganze Boden ohne nasse Arme erreichbar ist. Fehlt eine Stange, muss sie separat dazugekauft werden.
Gewicht und Handhabung wirken sich vor allem bei längeren Reinigungsgängen aus, während die Wasserdichtigkeit nach IPX8 eine sichere Grundvoraussetzung für den Dauereinsatz unter Wasser ist.
Gibt es einen Akku Poolsauger Test der Stiftung Warentest?
Die Stiftung Warentest hat bislang keinen eigenen Test zu Akku-Poolsaugern oder batteriebetriebenen Handsaugern für Pools veröffentlicht. Auch Öko-Test hat diese Geräteklasse bisher nicht gesondert geprüft.
Vergleiche zu diesem Thema stammen aktuell ausschließlich von kommerziellen Vergleichsportalen, nicht von unabhängigen Verbraucherorganisationen. Wer sich an unabhängigen Testurteilen orientieren will, findet solche bislang nur für verwandte Kategorien wie Kinderplanschbecken.
Water Tech / POOL BLASTERMarktführer bei akkubetriebenen Handsaugern
BestwayMassenmarkt-Anbieter mit breitem Poolsortiment
IntexDirekter Bestway-Konkurrent, günstige Einstiegsmodelle
KokidoEtablierter Poolzubehör-Hersteller
vidaXLOnline-Großhändler ohne eigene Fertigung
time4wellnessWellness-Marke mit Fokus auf Poolzubehör
Häufige Fragen
Wie lange hält der Akku eines Akku-Poolsaugers?
Zwischen 30 und 90 Minuten pro Ladung, je nach Modell. Leichte Handsauger ohne Teleskopstange liegen eher am unteren Ende, leistungsstärkere Geräte wie der Water Tech Max Li am oberen.Wie lange dauert das Aufladen?
Das schwankt stark: von etwa zwei Stunden bei kleinen Lithium-Akkus bis zu acht oder zehn Stunden bei einfacheren Nickel-Metallhydrid-Zellen. Modelle mit AA-Batterien entfallen dieser Frage ganz, verursachen aber laufende Batteriekosten.Ersetzt ein Akku-Poolsauger einen Poolroboter?
Nur teilweise. Ein Poolroboter arbeitet selbstständig und deckt regelmäßig den ganzen Boden ab, kostet dafür ab rund 300 Euro aufwärts. Ein Akku-Poolsauger ist deutlich günstiger, muss aber von Hand geführt werden. Details im Poolroboter Test.Braucht man zusätzlich noch eine Filteranlage?
Ja. Ein Akku-Poolsauger entfernt groben Schmutz vom Boden, ersetzt aber nicht die laufende Wasseraufbereitung durch die Filterpumpe. Beide Systeme ergänzen sich.Sind Akku-Poolsauger für Salzwasserpools geeignet?
Nicht alle. Salz greift Metallteile und Kontakte an, weshalb manche Hersteller ihre Geräte ausdrücklich nur für Süßwasser freigeben. Modelle mit expliziter Salzwasserfreigabe, wie einige Intex-Sauger, sind hier im Vorteil.Was bedeutet die Schutzart IPX8?
Sie besagt, dass ein Gerät dauerhaft unter Wasser betrieben werden darf, nicht nur spritzwassergeschützt ist. Die genaue Tiefe und Dauer legt jeder Hersteller selbst fest, üblich sind mehrere Meter über längere Zeit.Welcher Akku-Poolsauger eignet sich für einen Whirlpool?
Kompakte, leichte Modelle ohne lange Teleskopstange, etwa der Bestway LAY-Z-SPA Xtras oder der Water Tech Catfish. Beide sind für kleine, flache Becken ausgelegt.Wie viel kostet ein guter Akku-Poolsauger?
Solide Einstiegsmodelle gibt es ab rund 40 Euro, leistungsstarke Geräte mit langer Laufzeit und großer Reinigungsfläche liegen bei 150 bis 200 Euro. Dazwischen liegt die Masse der Modelle.Kann man Sand mit einem Akku-Poolsauger entfernen?
Ja, sofern der Filter fein genug ist. Grobe Filternetze lassen feinen Sand teilweise wieder ins Wasser zurückfallen. Mehr dazu unter Sand im Pool.Was ist der Unterschied zu automatischen, saugseitigen Poolsaugern?
Automatische Sauger hängen an der Filterpumpe und bewegen sich über deren Sog, ein Akku-Poolsauger arbeitet unabhängig davon und wird von Hand geführt. Übersicht im Automatische Poolsauger Test.- EmpfehlungWater Tech Pool Blaster Max Li
- Preis-LeistungWater Tech POOL BLASTER Catfish
- Günstigster EinstiegBestway AquaTech
- Für WhirlpoolsBestway LAY-Z-SPA Xtras
Fazit
Für die meisten Aufstellpools ist ein Handsauger mit Teleskopstange die praktischste Wahl. Der Water Tech Pool Blaster Max Li liefert die stärkste Leistung im Vergleich, kostet dafür auch am meisten. Wer sparen will, kommt mit dem deutlich günstigeren Bestway AquaTech oder dem vidaXL-Modell für kleinere Pools ebenfalls ans Ziel.
Für Whirlpools und kleine Spas reichen kompakte Modelle wie der Bestway LAY-Z-SPA Xtras oder der leichte Water Tech Catfish völlig aus. Wer einen großen Pool mit viel Laub oder Sand betreibt, sollte auf lange Laufzeit und einen ausreichend großen Schmutzbehälter achten, sonst ist zwischendurch häufiges Entleeren nötig.











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