Der Pool Blaster Max ist ein akkubetriebener Poolsauger mit eigenem Motor. Er braucht weder Schlauch noch laufende Filteranlage und arbeitet eine Stunde am Stück, bevor der Lithium-Ionen-Akku wieder ans Ladegerät muss.
Im Inneren sitzt ein Hi-Flow-Vakuummotor, der den Schmutz in eine große Fangtasche zieht. Für feine Partikel gibt es einen zusätzlichen Filtersack, aufsteckbare Räder und Bürsten machen das Gerät auch für folienbeschichtete Becken tauglich.
Wir haben geprüft, was der eigene Motor im Alltag wirklich bringt und wo die Stunde Laufzeit an ihre Grenzen stößt.
Der große Vorteil liegt in der Unabhängigkeit. Man greift das Gerät von der Wandhalterung, geht ans Becken und saugt los, ohne vorher Schläuche zu verlegen oder die Filteranlage hochzufahren. Für die schnelle Zwischenrunde ist das ein anderes Arbeiten als mit einem Vakuumsauger.
Spricht dafür
- Völlig unabhängig von Pumpe und Filteranlage
- Hi-Flow-Vakuummotor mit konstanter Saugkraft
- Eine Stunde Laufzeit reicht für die meisten Becken
- Zusätzlicher Feinfiltersack für kleine Partikel
- Aufsteckbare Räder und Bürsten schonen Folienbecken
- Wandhalterung gehört zum Konzept
Spricht dagegen
- Akku muss vor jedem Einsatz geladen sein
- Die Fangtasche will nach jedem Durchgang ausgespült werden
- Manuelle Führung bleibt nötig
- Für sehr große Becken reicht eine Ladung knapp
- Ersatzfilter sind Verbrauchsmaterial
- Wie lange läuft er?
- Rund 60 Minuten pro Ladung.
- Braucht er eine Pumpe?
- Nein, er arbeitet völlig eigenständig.
- Für welche Becken?
- Pools, Whirlpools und Spas jeder Form.
- Gibt es einen Feinfilter?
- Ja, ein zusätzlicher Filtersack liegt bei.
Was der Pool Blaster Max technisch ist
Das Gerät ist ein Handsauger mit integrierter Pumpe. Der Motor zieht Wasser durch den Saugkopf, der Schmutz bleibt in der Fangtasche zurück, das Wasser tritt hinten wieder aus. Weil alles im Gerät passiert, ist keine Verbindung zum Filterkreislauf nötig.
Der Lithium-Ionen-Akku liefert etwa eine Stunde Dauerbetrieb. Das ist deutlich mehr, als eine normale Reinigungsrunde bei einem Aufstellbecken braucht. Bei großen Becken mit viel Blattfall kann es knapp werden, dann empfiehlt sich das Aufladen zwischen zwei Durchgängen.
Die aufsteckbaren Räder und Bürsten sind der Grund, warum das Gerät auch auf Folie eingesetzt werden kann. Sie halten den Saugkopf auf leichter Distanz zum Boden und verhindern, dass die Kante über die Beschichtung schrappt. Der Überblick steht im Akku Poolsauger Test.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Pool Blaster Max
- Große Schmutzfangtasche
- Zusätzlicher Feinfiltersack
- Aufsteckbare Räder
- Aufsteckbare Bürsten
- Lithium-Ionen-Akku
- Ladegerät
- Wandhalterung
- Anleitung
Das ist nicht dabei
- Teleskopstange
- Ersatzfiltersäcke
- Zweiter Akku
- Poolkescher
- Transporttasche
Das Gerät ist sofort einsatzbereit, sobald der Akku geladen ist. Eine Teleskopstange gehört nicht dazu, ist bei tiefen Becken aber praktisch, passende Modelle stehen im Poolstangen Test.
Der Feinfiltersack ist Verbrauchsmaterial und sollte nach ein bis zwei Saisons erneuert werden. Wer viel Feinstaub im Becken hat, kommt schneller an diesen Punkt.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Unabhängig von Pumpe und Filter
- Hi-Flow-Vakuummotor
- 60 Minuten Laufzeit
- Feinfiltersack im Lieferumfang
- Räder und Bürsten aufsteckbar
- Für Folienbecken geeignet
- Auch für Whirlpool und Spa
- Wandmontage möglich
Spricht dagegen
- Akku muss vorher geladen sein
- Fangtasche braucht Pflege
- Manuelle Führung
- Keine Stange dabei
- Filtersäcke sind Verbrauchsmaterial
- Höherer Anschaffungspreis
Alternativen zum Pool Blaster Max
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Beckengröße gegen Laufzeit rechnen. 60 Minuten reichen für die meisten Aufstellbecken. Bei großen Pools lohnt der Blick auf einen Poolroboter.
Oberfläche prüfen. Für Folienbecken sind die aufsteckbaren Räder Pflicht, nicht Kür. Sie halten die Saugkante von der Beschichtung fern.
Filterpflege einplanen. Fangtasche und Feinfiltersack entscheiden über die Saugleistung, mehr dazu unter Pool Filter reinigen.
Lagerplatz überlegen. Die Wandhalterung ist gedacht für einen trockenen Platz im Schuppen, nicht für die Beckenkante im Freien.
Häufige Fragen
Muss die Filteranlage währenddessen laufen?
Nein. Der Pool Blaster Max arbeitet völlig eigenständig mit seinem eigenen Motor und Akku.Wie lange dauert das Laden?
Der Lithium-Ionen-Akku wird über das mitgelieferte Ladegerät geladen. Für eine volle Ladung sollte man einige Stunden einplanen, am besten über Nacht.Kann ich ihn im Whirlpool benutzen?
Ja, das Gerät ist für Pools, Whirlpools und Spas ausgelegt. Gerade in kleinen Becken spielt die Unabhängigkeit von einer Filteranlage ihre Stärke aus.Wozu der zusätzliche Filtersack?
Er ist für feine Partikel gedacht, die durch das grobe Gewebe der Fangtasche durchgehen würden. Bei viel Staub oder Pollen sollte man ihn einsetzen.Beschädigt er die Poolfolie?
Mit aufgesteckten Rädern und Bürsten nicht. Ohne sie liegt die Saugkante direkt auf, dann sollte man vorsichtiger arbeiten.Reicht eine Ladung für ein großes Becken?
Bei einem großen Pool mit starkem Blattfall kann es eng werden. Dann teilt man die Reinigung besser auf zwei Durchgänge auf.Nimmt er auch feinen Sand auf?
Ja, mit dem Feinfiltersack. Ohne ihn geht ein Teil des Sands wieder durch das Gewebe ins Becken zurück.Wie überwintert man das Gerät?
Fangtasche und Filtersack reinigen und trocknen, den Akku halb geladen und frostfrei lagern. Tiefentladung über den Winter ist der häufigste Akkukiller.Lohnt sich der Pool Blaster Max?
Wer regelmäßig kurz nachsaugen will, ohne jedes Mal die Anlage hochzufahren und Schläuche zu verlegen, bekommt hier genau das richtige Gerät. Die Kombination aus Hi-Flow-Motor, Feinfiltersack und Folientauglichkeit deckt den Alltag im Aufstell- und Whirlpool sauber ab.
Wer schon eine leistungsfähige Filteranlage besitzt und mit dem Schlauch zurechtkommt, spart mit einem manuellen Sauger deutlich. Und bei sehr großen Becken ist ein automatischer Reiniger die entspanntere Lösung.
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