Der Poolwonder V2 ist ein akkubetriebener Poolsauger mit fester Stange. 186 Zentimeter Länge und 11 Zentimeter Saugbreite decken auch tiefere Becken ab, ohne dass man sich weit über den Rand beugen muss.
Fünf Bürsten auf der Unterseite lösen anhaftenden Schmutz, ein Wassersensor schaltet das Gerät beim Eintauchen selbst ein und beim Herausziehen wieder aus. Der Lithium-Ionen-Akku hält eine Stunde durch, Status-LEDs zeigen den Ladezustand an.
Wir haben geprüft, was der automatische Schalter im Alltag bringt und ob 11 Zentimeter Saugbreite für ein durchschnittliches Becken ausreichen.
Die Kombination aus mitgelieferter Stange und Wassersensor macht das Gerät im Alltag angenehm unkompliziert. Man taucht ein, der Sauger läuft, man zieht heraus, er stoppt. Das erspart den Griff zum Schalter mit nasser Hand.
Spricht dafür
- Stange mit 186 Zentimetern gehört zum Lieferumfang
- Wassersensor schaltet automatisch ein und aus
- Fünf Bürsten auf der Unterseite lösen Belag
- 11 Zentimeter Saugbreite für zügiges Arbeiten
- Status-LEDs zeigen den Akkustand
- Integrierte Ladeschaltung verhindert Überladen
Spricht dagegen
- Feste Stangenlänge, nicht teleskopierbar
- 60 Minuten begrenzen große Becken
- Filterwechsel ist Verbrauchsmaterial
- Manuelle Führung nötig
- Kein zweiter Akku dabei
- Wie lange läuft er?
- Rund 60 Minuten pro Ladung.
- Wie lang ist die Stange?
- 186 Zentimeter, fest.
- Wie breit saugt er?
- 11 Zentimeter.
- Schaltet er selbst?
- Ja, über einen Wassersensor.
Was der Poolwonder V2 technisch ist
Der Sauger arbeitet mit eigenem Motor und Akku, eine Filteranlage ist nicht nötig. Das Wasser wird durch den Saugkopf gezogen, der Schmutz bleibt im Filter hängen, das Wasser tritt wieder aus. Der Vergleich der Bauarten steht im Akku Poolsauger Test.
Die fünf Bürsten auf der Unterseite unterscheiden ihn von reinen Saugköpfen. Sie lösen Belag vom Beckenboden, den ein glatter Kopf nur überfahren würde. Bei anhaftendem Algenfilm ist das der spürbare Unterschied.
Der Wassersensor übernimmt das Ein- und Ausschalten. Das schont den Motor, weil er nie trocken läuft, und verhindert das versehentliche Weiterlaufen an Land. Die Status-LEDs zeigen an, wann geladen werden muss, die integrierte Ladeschaltung stoppt bei voller Ladung.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Poolwonder V2 Sauger
- Stange 186 Zentimeter
- Fünf Bürsten an der Unterseite
- Lithium-Ionen-Akku
- Ladegerät
- Filtereinsatz
- Anleitung
Das ist nicht dabei
- Ersatzfilter
- Zweiter Akku
- Teleskopverlängerung
- Wandhalterung
- Poolkescher
Das Gerät kommt komplett, inklusive Stange und Ladegerät. Ein Ersatzfilter liegt nicht bei, sollte aber nach ein bis zwei Saisons ohnehin erneuert werden.
Die Stange ist nicht teleskopierbar. Bei sehr tiefen Becken oder breiten Randsteinen stößt man mit 186 Zentimetern an die Grenze, Alternativen stehen im Poolstangen Test.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Stange gehört zum Lieferumfang
- Wassersensor als Automatikschalter
- Fünf Bürsten für anhaftenden Belag
- 11 Zentimeter Saugbreite
- Status-LEDs für den Akkustand
- Überladeschutz integriert
- Keine Filteranlage nötig
- Einfacher Filterwechsel
Spricht dagegen
- Stange nicht verstellbar
- 60 Minuten Laufzeit
- Kein Ersatzfilter dabei
- Manuelle Führung
- Kein zweiter Akku
- Keine Wandhalterung
Alternativen zum Poolwonder V2
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Beckentiefe messen. 186 Zentimeter feste Stange sind der Rahmen, in dem man arbeiten kann. Bei tieferen Becken wird es unbequem.
Reinigungszeit realistisch schätzen. Elf Zentimeter Breite bedeuten bei großen Becken viele Bahnen. Alternativen stehen im Poolroboter Test.
Filterpflege einkalkulieren. Ein zugesetzter Filter kostet Saugleistung, mehr dazu unter Pool Filter reinigen.
Bürsten gegen Belag. Wer regelmäßig mit Algenfilm kämpft, profitiert von den fünf Bürsten besonders, Hintergründe unter Algen im Pool.
Häufige Fragen
Wie funktioniert der Wassersensor?
Er erkennt den Kontakt mit Wasser und schaltet den Motor ein. Beim Herausziehen aus dem Becken stoppt das Gerät von selbst.Lässt sich die Stange verlängern?
Nein, sie hat eine feste Länge von 186 Zentimetern. Eine Teleskopfunktion gibt es nicht.Wie lange hält eine Akkuladung?
Rund 60 Minuten. Für ein durchschnittliches Aufstellbecken reicht das für eine komplette Runde inklusive Wände.Wofür sind die fünf Bürsten?
Sie lösen Belag vom Beckenboden, damit er überhaupt aufgesaugt werden kann. Ein glatter Saugkopf würde festsitzenden Film nur überfahren.Braucht das Gerät eine Filteranlage?
Nein. Motor, Akku und Filter sitzen im Gerät, die Poolpumpe kann während der Reinigung ausbleiben.Wie erkenne ich, wann der Akku voll ist?
Über die Status-LEDs. Die integrierte Ladeschaltung beendet den Ladevorgang selbstständig und verhindert ein Überladen.Kann ich damit auch die Wände säubern?
Ja, mit der Stange erreicht man Wände und Boden. An der Wasserlinie leistet eine Poolbürste allerdings mehr, siehe Poolbürste Test.Wie lagert man das Gerät über den Winter?
Filter reinigen und trocknen, den Akku halb geladen frostfrei lagern und alle Teile vollständig abtrocknen lassen.Lohnt sich der Poolwonder V2?
Für mittelgroße Becken ist das ein rundes Paket. Stange, Akku und Ladegerät sind dabei, der Wassersensor nimmt einem die Bedienung ab und die fünf Bürsten holen mehr vom Boden als ein reiner Saugkopf.
Wer ein sehr tiefes Becken hat oder eine variable Stangenlänge braucht, sollte die feste Länge vorher gegen die eigene Beckengeometrie halten. Und bei sehr großen Pools bleibt die manuelle Führung ein Zeitfaktor, den ein Roboter besser löst.
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