Die BADU Top II Bettar 14 ist die größte Stufe der Bettar-Reihe. Vierzehn Kubikmeter pro Stunde gegen acht Meter Wassersäule, und das am gewöhnlichen 230-Volt-Anschluss.
Damit deckt sie Beckengrößen ab, bei denen sonst schon Drehstrompumpen ins Spiel kommen. Die Auslegung ist die der Top II: gebaut für Anlagen, die nicht nur zwei Monate im Jahr laufen.
Wir haben geprüft, wann sich der Sprung von der Bettar 12 auf die 14 lohnt und wo die Grenze zur nächsten Baureihe verläuft.
Wenn ein Becken groß genug ist, dass die Bettar 12 knapp wird, ist die 14 die logische Stufe. Sie erspart den Wechsel auf Drehstrom, den viele Gärten technisch gar nicht hergeben.
Spricht dafür
- Vierzehn Kubikmeter pro Stunde ohne Drehstromanschluss
- Auf Dauerbetrieb ausgelegte Baureihe
- Großer Vorfilterkorb mit langen Wartungsintervallen
- Selbstansaugend, Aufstellung über dem Wasserspiegel möglich
- Deckt Becken ab, die sonst eine 400-Volt-Pumpe verlangen
- Fertigung in Deutschland mit langfristiger Ersatzteilversorgung
Spricht dagegen
- Höchste Preisstufe der Bettar-Reihe
- Verlangt einen großen Sandfilterbehälter
- Keine Drehzahlregelung
- Entsprechend hohe Stromaufnahme im Dauerlauf
- Deutlicher Platzbedarf in der Technikbox
- Rohrleitungen, Verschraubungen und Hähne fehlen
- Wie viel fördert sie?
- 14 m³/h bei 8 m Wassersäule.
- Braucht sie Drehstrom?
- Nein, 230 Volt reichen.
- Für welche Beckengröße?
- Etwa 65 bis 70 m³.
- Läuft sie im Dauerbetrieb?
- Ja, dafür ist die Top II gebaut.
Was die BADU Top II Bettar 14 technisch ist
Die Modellzahl steht für die Fördermenge in Kubikmetern pro Stunde bei acht Metern Wassersäule. Vierzehn Kubikmeter sind im privaten Bereich die obere Kante, eine Einordnung im Feld gibt der Poolpumpen Test.
Das Bemerkenswerte an dieser Baugröße ist der Anschluss. Bei vergleichbarer Leistung greifen viele Hersteller zu 400 Volt, was in einem gewachsenen Garten oft nur mit größerem Aufwand nachrüstbar ist. Die Bettar 14 bleibt bei 230 Volt und ist deshalb für Bestandsanlagen häufig die einzige praktikable Lösung in dieser Größenordnung.
Als Top II ist sie auf lange Laufzeiten ausgelegt. Lager und Motor sind dafür dimensioniert, dass die Pumpe über Monate arbeitet, nicht nur über die Sommerferien. Der Vorfilterkorb fällt entsprechend groß aus.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Filterpumpe BADU Top II Bettar 14
- Vorfilterkorb, eingesetzt
- Sichtdeckel mit Dichtung
- Anschlusskabel
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Verschraubungen und Übergangsstücke
- Absperrhähne
- Rohrleitungen und Schellen
- Sandfilterbehälter
- Zeitschaltuhr
- Pumpensockel
Geliefert wird nur die Pumpe. Bei vierzehn Kubikmetern pro Stunde ist eine ordentliche Verrohrung Pflicht, dünne Schläuche kosten hier so viel Leistung, dass der Vorteil gegenüber der kleineren Bettar 12 verpufft.
Auch die Absperrhähne vor und hinter der Pumpe gehören dazu. Ohne sie muss man für jede Reinigung des Vorfilterkorbs die halbe Anlage entleeren, was bei dieser Baugröße besonders lästig ist.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Vierzehn Kubikmeter pro Stunde
- Kein Drehstromanschluss nötig
- Auf Dauerbetrieb ausgelegt
- Großer Vorfilterkorb
- Selbstansaugend
- Fertigung in Deutschland
- Ersatzteile langfristig lieferbar
- Lange Standzeiten
Spricht dagegen
- Höchste Preisstufe der Reihe
- Verlangt einen großen Filterbehälter
- Keine Drehzahlregelung
- Hohe Stromaufnahme im Dauerlauf
- Deutlicher Platzbedarf
- Verschraubungen und Hähne fehlen
Alternativen zur Speck BADU Top II Bettar 14
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Fördermenge zum Becken rechnen, nicht großzügig aufrunden. Wer die 14 kauft, weil mehr nicht schaden könne, zahlt für Leistung, die der Filter gar nicht verarbeitet. Die Bemessungsgrundlagen stehen im Poolpumpen Test.
Filterbehälter zuerst prüfen. Die Durchflussmenge, die ein Sandfilter verträgt, steht auf seinem Typenschild. Passt sie nicht, ist der Filter das schwächere Glied.
Den Sprung von der 12 auf die 14 durchrechnen. Er lohnt sich vor allem bei langer Verrohrung oder Höhenunterschieden, weniger bei einem kompakt verrohrten Becken, siehe Speck Bettar 12 Test.
Kleinere Stufen nicht übersehen. Für die meisten privaten Anlagen reicht die Bettar 8, mehr dazu im Speck Bettar 8 Test.
Häufige Fragen
Für welche Beckengröße reicht die Bettar 14?
Bei acht bis zehn Stunden Laufzeit rund 65 bis 70 Kubikmeter. Das sind große Einbaubecken.Braucht sie wirklich keinen Drehstrom?
Nein, sie läuft am 230-Volt-Netz. Das ist bei dieser Fördermenge der eigentliche Vorteil gegenüber der Prime-Reihe.Lohnt der Aufpreis gegenüber der Bettar 12?
Wenn die Anlage lange Leitungswege oder Höhenunterschiede hat, ja. Bei kurzer, direkter Verrohrung ist der Unterschied im Ergebnis gering.Was unterscheidet die Top II von der Magic-Reihe?
Die Auslegung auf Dauerbetrieb. Lager und Motor sind für lange Laufzeiten gebaut, die Magic ist die Saisonbaureihe.Wie oft muss der Vorfilterkorb geleert werden?
In der Laubsaison etwa wöchentlich, sonst seltener. Ein voller Korb drosselt die Fördermenge spürbar.Kann man die Leistung drosseln?
Nicht an der Pumpe. Dafür braucht es ein drehzahlgeregeltes Modell wie die Prime Eco VS.Passt sie an eine bestehende Anlage?
Nur wenn Filterbehälter und Rohrquerschnitte zur Fördermenge passen. Beim Umstieg von einer kleinen Pumpe ist oft beides zu tauschen.Muss sie im Winter raus?
Wenn die Anlage stillgelegt wird, ja. Restwasser im Gehäuse gefriert und beschädigt es dauerhaft.Lohnt sich die Speck BADU Top II Bettar 14?
Die Bettar 14 löst ein Problem, das viele große Privatbecken haben: Sie brauchen die Fördermenge einer Drehstrompumpe, haben aber keinen 400-Volt-Anschluss in der Technikbox. Genau dort ist sie die passende Antwort, mit der Dauerlast-Auslegung der Top II obendrauf.
Wer sein Becken nur über die Sommermonate betreibt oder mit einer Stufe weniger auskommt, sollte den Aufpreis nicht zahlen. Für alles andere ist das eine Pumpe, die man einmal kauft und dann viele Jahre nicht mehr anfasst.
Weiterlesen zu Speck-Poolpumpen
- Speck Bettar 8 im Test
- Speck Bettar 12 im Test
- Speck Badu Magic 11 im Test
- Speck Badu Prime 13 im Test
- Speck Badu Prime Eco VS im Test





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