Die BADU Magic II/4 ist die kleinste Filterpumpe der Speck-Baureihe und fördert 4 Kubikmeter pro Stunde gegen acht Meter Wassersäule. Damit deckt sie nach Herstellerangabe Becken bis etwa 20 Kubikmeter Inhalt ab.
Speck baut die Pumpe in Deutschland. Sie ist selbstansaugend, hat einen Vorfilterkorb im durchsichtigen Deckel und läuft am gewöhnlichen 230-Volt-Anschluss. Vorgesehen ist sie für Filterbehälter mit 300 bis 400 Millimetern Durchmesser.
Wir haben uns angesehen, für welche Beckengröße die Fördermenge wirklich reicht, wie der Vorfilter im Alltag arbeitet und wo die Grenzen der kleinsten Baugröße liegen.
Wer ein Becken bis etwa 20 Kubikmeter hat und eine Pumpe sucht, die zehn Jahre durchhält statt drei, bekommt hier genau das. Wer größer baut oder Strom sparen will, ist in der Baureihe eine Nummer weiter oben oder bei einer drehzahlgeregelten Pumpe besser aufgehoben.
Spricht dafür
- Fördermenge und Filtergröße sind sauber aufeinander abgestimmt
- Selbstansaugend, sie zieht das Wasser also auch aus tieferliegenden Becken
- Vorfilterkorb hinter durchsichtigem Deckel, der Füllstand ist ohne Öffnen sichtbar
- Fertigung in Deutschland mit langfristiger Ersatzteilversorgung
- Läuft am normalen 230-Volt-Hausanschluss ohne Sonderabsicherung
- Robuster Aufbau, der auf jahrelangen Saisonbetrieb ausgelegt ist
Spricht dagegen
- Vier Kubikmeter pro Stunde reichen nur für kleine Becken, darüber wird die Umwälzzeit zu lang
- Deutlich teurer als baugleich dimensionierte Pumpen ohne Markennamen
- Kein Timer und keine Drehzahlregelung, sie läuft nur an oder aus
- Im Betrieb hörbar, direkt unter dem Terrassenfenster ist sie störend
- Verschraubungen und Absperrhähne gehören nicht dazu
- Wie viel fördert sie?
- 4 m³/h bei 8 m Wassersäule.
- Für welche Beckengröße?
- Bis etwa 20 m³ Inhalt.
- Welcher Stromanschluss?
- 230 Volt, normale Steckdose.
- Welcher Filterbehälter?
- 300 bis 400 mm Durchmesser.
Was die BADU Magic II/4 technisch ist
Die Zahl im Namen ist bei Speck kein Zufall, sie nennt die Fördermenge in Kubikmetern pro Stunde bei acht Metern Wassersäule. Die Magic II/4 schafft also vier Kubikmeter, die Magic II/6 sechs. Acht Meter Wassersäule sind der Wert, gegen den eine Filteranlage im Normalfall arbeitet, wenn Sandfilter, Schläuche und Einlaufdüsen zusammenkommen. Eine Einordnung der Baugrößen steht im Poolpumpen Test.
Selbstansaugend heißt, dass die Pumpe auch dann Wasser zieht, wenn sie oberhalb des Wasserspiegels steht. Sie baut den Unterdruck über den mit Wasser gefüllten Vorfilterraum auf. Das ist der übliche Aufbau bei Aufstellbecken, wo die Technik neben dem Pool auf dem Boden steht.
Der Vorfilterkorb sitzt vor dem Laufrad und fängt Laub, Haare und Insekten ab, bevor sie in die Hydraulik geraten. Er ist der Grund, warum solche Pumpen deutlich länger halten als Modelle ohne Korb, und er ist gleichzeitig das Teil, das regelmäßig geleert werden muss.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Filterpumpe BADU Magic II/4
- Vorfilterkorb, eingesetzt
- Sichtdeckel mit Dichtung
- Anschlusskabel mit Stecker
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Verschraubungen und Übergangsstücke
- Absperrhähne vor und hinter der Pumpe
- Schläuche und Schellen
- Sandfilterbehälter
- Zeitschaltuhr
- Pumpensockel oder Unterbau
Die Pumpe kommt als reines Aggregat. Alles, was sie mit dem Filterbehälter und dem Becken verbindet, ist Sache des Aufbaus, also Verschraubungen, Absperrhähne und passende Schläuche, siehe dazu den Poolschlauch Test.
Wer die Pumpe in eine bestehende Anlage einsetzt, sollte vorher den Anschlussabstand messen. Die Baugrößen der Magic-Reihe unterscheiden sich, und ein Tausch von einer fremden Pumpe auf die Speck geht selten ohne ein zusätzliches Übergangsstück ab.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Fördermenge passend zur kleinsten Filterklasse
- Selbstansaugend
- Vorfilterkorb mit Sichtdeckel
- Fertigung in Deutschland
- Ersatzteile langfristig verfügbar
- Normaler 230-Volt-Anschluss
- Robuster Saisonbetrieb
- Klare Zuordnung von Filtergröße und Leistung
Spricht dagegen
- Nur für Becken bis etwa 20 m³
- Teurer als namenlose Pumpen
- Keine Drehzahlregelung
- Kein Timer integriert
- Im Betrieb deutlich hörbar
- Verschraubungen fehlen
Alternativen zur Speck BADU Magic II/4
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Beckeninhalt ausrechnen, nicht schätzen. Die Fördermenge muss zum Volumen passen, sonst läuft die Pumpe entweder zu lang oder das Wasser wird nicht sauber. Eine Übersicht der Größenklassen steht im Poolpumpen Test.
Filterbehälter zuerst festlegen. Speck nennt für die Magic II/4 Behälter von 300 bis 400 Millimetern. Ein zu großer Filter wird bei dieser Fördermenge nicht richtig durchströmt und filtert schlechter als ein kleiner.
Aufstellort und Geräusch bedenken. Die Pumpe läuft täglich mehrere Stunden. Direkt an der Terrasse ist das hörbar, ein paar Meter Abstand oder eine Technikbox lösen das Problem.
Zubehör mit einrechnen. Verschraubungen, Absperrhähne und Schläuche kommen zum Kaufpreis dazu, passende Größen finden Sie im Poolschlauch Test.
Häufige Fragen
Für welche Beckengröße reicht die Magic II/4?
Der Hersteller nennt etwa 20 Kubikmeter. Das setzt voraus, dass die Pumpe pro Tag lang genug läuft, um das Wasser zweimal umzuwälzen, in der Praxis also rund acht bis zehn Stunden.Was bedeutet die 4 im Namen?
Sie steht für vier Kubikmeter Fördermenge pro Stunde bei acht Metern Wassersäule. Die Baureihe ist durchgehend so benannt, die Magic II/6 fördert entsprechend sechs.Muss die Pumpe unterhalb des Wasserspiegels stehen?
Nein, sie ist selbstansaugend und zieht das Wasser auch von oben an. Der Vorfilterraum muss dafür vor dem ersten Start mit Wasser gefüllt sein.Wie oft muss der Vorfilterkorb geleert werden?
In der Laubsaison wöchentlich, sonst alle zwei bis drei Wochen. Ein voller Korb drosselt die Fördermenge spürbar und belastet den Motor.Passt die Pumpe an einen vorhandenen Sandfilter?
Wenn der Behälter zwischen 300 und 400 Millimetern misst, ja. Bei den Anschlüssen sind je nach Vorgängerpumpe Übergangsstücke nötig.Kann die Pumpe im Winter draußen bleiben?
Besser nicht. Restwasser im Gehäuse gefriert und sprengt es. Ablassen, trocknen und frostfrei einlagern ist der übliche Weg.Lässt sich die Drehzahl regeln?
Nein, die Magic II/4 läuft einstufig. Wer die Laufzeit steuern will, setzt eine Zeitschaltuhr davor, wer die Drehzahl regeln will, braucht eine Pumpe der Eco-Baureihe.Warum kostet sie mehr als vergleichbare Pumpen?
Der Preis liegt an der Fertigung in Deutschland und an der Ersatzteilversorgung. Dichtungen, Laufrad und Vorfilterdeckel bleiben über viele Jahre lieferbar, was bei namenlosen Pumpen selten der Fall ist.Lohnt sich die Speck BADU Magic II/4?
Für Aufstellbecken und kleine Einbaubecken bis etwa 20 Kubikmeter ist die Magic II/4 sauber dimensioniert. Sie fördert genug für zwei Umwälzungen am Tag, hält den Filterbehälter im richtigen Bereich und ist so gebaut, dass sie viele Saisons übersteht.
Der Aufpreis gegenüber einer namenlosen Pumpe gleicher Fördermenge zahlt sich nur aus, wenn die Anlage länger stehen soll als ein paar Jahre. Wer größer baut, greift zur Magic II/6 oder zur Bettar-Reihe, wer den Stromverbrauch drücken will, zu einer drehzahlgeregelten Pumpe.
Weiterlesen zu Speck-Poolpumpen
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