Der Dolphin F50 ist der Kabelroboter von Maytronics für eingelassene Becken bis 15 Meter, der Boden, Wände und Wasserlinie ohne App-Anbindung abarbeitet. Gesteuert wird am Netzteil, nicht am Telefon.
Zwei Besonderheiten prägen das Gerät: ein Zweifilter-System für grobe und feine Verschmutzung und ein Kabel, das sich im Betrieb nicht verdreht. Der Filterkorb wird von oben entnommen.
Wir haben geprüft, was das Zweifilter-System im Alltag ausmacht, wie gut die Wasserlinienreinigung arbeitet und wo der F50 gegenüber dem app-gesteuerten E60i steht.
Der F50 ist die Wahl für alle, die die volle Reinigungstiefe wollen, aber keine Lust auf App, Konto und Kopplung haben. Die Technik im Becken ist dieselbe Liga wie beim vernetzten Schwestermodell.
Spricht dafür
- Boden, Wände und Wasserlinie in einem Zyklus
- Zweifilter-System für grobe und ultrafeine Verschmutzung
- Kabel verdreht sich im Betrieb nicht
- Filterkorb von oben zugänglich
- Für Becken bis 15 Meter ausgelegt
- Kein WLAN und keine App nötig
Spricht dagegen
- Kein Zeitplan ohne App-Anbindung
- Deutlich mehr Gerät, als kleine Becken brauchen
- Kabelgebunden mit festem Netzteilplatz
- Kein Caddy im Lieferumfang
- Feinfilter braucht regelmäßige Pflege
- Für welche Becken?
- Eingelassene Pools bis 15 Meter.
- Reinigt er die Wasserlinie?
- Ja.
- Gibt es eine App?
- Nein, Bedienung am Netzteil.
- Verdreht sich das Kabel?
- Nein, verhedderungsfreie Auslegung.
Was den Dolphin F50 technisch ausmacht
Der F50 arbeitet unabhängig von Pumpe und Filteranlage. Er hat einen eigenen Pumpenmotor, zwei Antriebe und ein eigenes Filtersystem, das Netzteil steht am Beckenrand. Die Einordnung der Bauarten steht im Poolroboter Test.
Das Zweifilter-System trennt, was sonst in einer Kartusche zusammenkommt: Blätter und grobe Reste in der einen Lage, Staub und Feinpartikel in der anderen. Der Feinfilter bleibt dadurch länger durchlässig, und das Wasser klart über den Zyklus hinweg spürbar auf.
Das verhedderungsfreie Kabel ist keine Marketingfloskel, sondern die Antwort auf das häufigste Ärgernis bei Kabelrobotern. Wer schon einmal ein verdrilltes Kabel entwirrt hat, weiß den Unterschied nach der dritten Saison zu schätzen.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Dolphin F50
- Netzteil
- Verhedderungsfreies Kabel
- Zweifilter-System
- Bürsten montiert
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Transportwagen oder Caddy
- Ersatzfilter
- Schutzhülle für das Netzteil
- Fernbedienung
- Ersatzbürsten
Bei einem Gerät für 15-Meter-Becken ist ein Caddy die sinnvollste Ergänzung. Er erspart das Tragen und ist zugleich der Lagerplatz zwischen den Einsätzen.
Der Filterkorb wird von oben entnommen und sollte nach jedem Durchgang ausgespült werden. Genau dafür sitzt der Deckel an der Oberseite.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Boden, Wand und Wasserlinie
- Zweifilter-System
- Kabel ohne Verdrehen
- Filterkorb von oben
- Für Becken bis 15 Meter
- Ohne App nutzbar
- Sparsamer Betrieb
- Unabhängig von der Filteranlage
Spricht dagegen
- Kein Zeitplan
- Hoher Anschaffungspreis
- Kabelgebunden
- Kein Caddy dabei
- Netzteil braucht Wetterschutz
- Feinfilter setzt sich bei Pollen zu
Alternativen zum Dolphin F50
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Kabelweg messen. Entscheidend ist die Strecke vom Netzteil bis in die entfernteste Beckenecke, nicht die Beckenlänge allein.
App-Bedarf klären. Wer den Roboter ohnehin von Hand einsetzt, braucht keinen Fernstart. Dann ist der F50 die vernünftigere Wahl.
Becken mit Treppe prüfen. Stufen bleiben schwierig, mehr dazu unter Poolroboter für Treppen.
Reinigungsrhythmus festlegen. Wie oft ein Roboter laufen sollte, steht unter Poolroboter wie lange und wie oft.
Häufige Fragen
Braucht der F50 eine Filteranlage?
Nein. Er saugt und filtert selbst und arbeitet unabhängig vom Filterkreislauf.Was bringt das Zweifilter-System?
Grobes und Feines werden getrennt aufgefangen. Der Feinfilter setzt sich später zu, die Saugleistung bleibt über den Zyklus stabiler.Wie unterscheidet er sich vom E60i?
Technisch stehen beide in derselben Klasse. Der E60i bringt zusätzlich die App mit Zeitplan und Fernstart mit.Reinigt er die Wasserlinie?
Ja. Er klettert bis an die Wasseroberfläche und nimmt den Fettrand mit.Wirbelt er Schmutz auf?
Bei sauber geführtem Auslass bleibt das die Ausnahme. Was dahinter steckt, steht unter Poolroboter wirbelt Schmutz auf.Ist er für Folienbecken geeignet?
Ja, mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen, siehe Poolroboter für Folienbecken.Was tun, wenn er nicht mehr fährt?
Kabel, Bürsten und Filter prüfen, siehe Poolroboter fährt nicht.Wie lagert man ihn über den Winter?
Filter reinigen, Gerät trocknen lassen, Kabel locker aufrollen und frostfrei lagern.Lohnt sich der Dolphin F50?
Der F50 macht genau das, was ein Poolroboter machen soll, und verzichtet auf alles, was man dafür nicht braucht. Volle Reinigungstiefe bis zur Wasserlinie, getrennte Filterlagen und ein Kabel, das seinen Namen nicht verdient hat, weil es nie im Weg liegt.
Wer Zeitpläne und Fernstart will, greift zum vernetzten Modell. Wer den Roboter ohnehin selbst ins Becken setzt, spart sich hier den Aufpreis.
Weiterlesen zu Poolrobotern
- Poolroboter im Test
- Dolphin Poolroboter im Test
- Dolphin E60i im Test
- Dolphin E35 im Test
- Lohnt sich ein Poolroboter
Weiterlesen zur Poolreinigung
- Poolsauger im Test
- Automatische Poolsauger im Test
- Pool reinigen
- Poolpflege Anleitung
- Schwimmbadreiniger im Test






Keine Kommentare vorhanden