Ein Poolsauger holt das vom Boden, was der Skimmer nicht erwischt: Sand, Blätter, abgestorbene Algen. Bleibt es liegen, zehrt es Chlor auf und macht das Wasser trüb. Die Geräte unterscheiden sich vor allem darin, woher sie ihre Kraft nehmen.
Für diesen Vergleich haben wir aktuell lieferbare Modelle gegenübergestellt, vom Bodensauger für 16 Euro bis zum hydraulischen Reiniger für große Becken. Wie die Reinigung insgesamt abläuft, steht unter Pool reinigen.
Die Top 3 auf einen Blick
Alle Modelle im Vergleich
| Modell | Bauart | Antrieb | Reinigt | Geeignet für | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|---|
| Pool Blaster Max LiEmpfehlung | Akku-Handsauger | Lithium-Akku | Boden, Wand, Wasserlinie | Becken jeder Größe, punktuell | €€€ |
| Pool Blaster CatfishKompakt | Akku-Handsauger | Lithium-Akku | Boden und Stufen | Whirlpool und kleine Pools | €€ |
| Zodiac MX8Für große Becken | Saugreiniger | Filterpumpe | Boden und Wände | Becken bis 12 x 6 m | €€€ |
| AIPER Scuba SEAkku-Roboter | Roboter | Akku | Boden | ebene Becken bis ca. 80 m² | €€ |
| Intex Handheld Vacuum | Akku-Handsauger | Ni-MH-Akku | Boden und Ecken | Aufstellpools | €€ |
| Bestway AquaTechPreis-Leistung | Akku-Handsauger | 8 AA-Batterien | Boden | Becken bis Ø 305 cm | € |
| Intex Auto Pool Cleaner | Saugreiniger | Filterpumpe | Boden | Intex-Pools mit 38-mm-Anschluss | €€ |
| vidaXL Poolsauger | Saugreiniger | Filterpumpe | Boden | Becken mit Skimmer | €€ |
| well2wellness Tracy L2 | Bodensauger | Filterpumpe | Boden und Wand | alle Beckengrößen | € |
| Gre 08011A Little Vac | Bodensauger | Filterpumpe | Boden | kleine und mittlere Pools | €€ |
| vidaXL Pool SetKomplettset | Bodensauger | Filterpumpe | Boden | Becken bis ca. 3,6 m Reichweite | €€ |
| Steinbach Bodensauger De Luxe | Bodensauger | Filterpumpe | Boden | alle Beckengrößen | € |
| Paradies Pool BodensaugerbürsteEinstieg | Bodensauger | Filterpumpe | Boden | alle Beckengrößen | € |
Die 13 besten Poolsauger im Einzelnen
- BauartAkku-Handsauger
- Laufzeitbis ca. 60 min
- ReinigtBoden, Wand, Wasserlinie
- Flächenleistungbis 150 m² pro Stunde
Geeignet für: Becken jeder Größe, wenn der Sauger unabhängig von der Filteranlage arbeiten soll
Der Max Li ist die große Ausführung der Pool-Blaster-Reihe und der einzige Handsauger im Vergleich, der auch senkrechte Flächen und die Wasserlinie mitnimmt. Der Vorteil dieser Bauart liegt darin, dass sie mit der Filteranlage nichts zu tun hat: kein Schlauch, keine Rücksicht auf die Pumpenleistung, kein verstopfter Skimmerkorb.
Water Tech gibt bis zu eine Stunde Reinigungszeit und eine Flächenleistung von 150 Quadratmetern pro Stunde an. Damit ist auch ein größeres Becken in einem Durchgang zu schaffen, ohne dass der Akku zwischendurch ans Ladegerät muss.
Der Sauger arbeitet punktuell und nicht selbstfahrend, man führt ihn also selbst über den Boden. Wer den Pool lieber unbeaufsichtigt reinigen lassen will, ist bei einem Poolroboter besser aufgehoben.
Spricht dafür
- Läuft ohne Anschluss an Pumpe oder Steckdose
- Reinigt auch Wände, Stufen und Leitern
- Längste Laufzeit unter den Handsaugern im Vergleich
- Passt auf handelsübliche Teleskopstangen
Spricht dagegen
- Deutlich teurer als ein einfacher Bodensauger
- Der Filterbeutel muss nach jedem Einsatz ausgespült werden
- BauartAkku-Handsauger
- Laufzeitbis ca. 45 min
- ReinigtBoden und Stufen
- Saugkopf19 cm, abnehmbar
Geeignet für: Whirlpools, Planschbecken und kleine Aufstellpools, bei denen es um einzelne Stellen geht
Der Catfish ist die kompakte Schwester des Max Li und der Klassiker unter den Akku-Handsaugern. Mitgeliefert werden ein 19 Zentimeter breiter Saugkopf für die Fläche und ein konischer Kopf für Ecken, Stufen und Sitzbänke, an die man mit einem breiten Bodensauger nicht herankommt.
Für Whirlpools und kleine Becken ist das die passende Größe, weil der Sauger ohne Stange direkt ins Wasser gehalten werden kann. Die Laufzeit von rund 45 Minuten setzt die Grenze: Bei einem großen Frame Pool wird es knapp. Alle Details stehen im Pool Blaster Catfish Test.
Spricht dafür
- Zwei Aufsätze für Fläche und für Ecken
- Leicht genug für die Bedienung mit einer Hand
- Auch ohne Teleskopstange nutzbar
- Sofort einsatzbereit, kein Aufbau
Spricht dagegen
- 45 Minuten reichen bei großen Becken nicht für einen Durchgang
- Kleiner Schmutzbehälter
- BauartSaugreiniger
- AntriebFilterpumpe
- ReinigtBoden und Wände
- Beckengrößebis 12 x 6 m
Geeignet für: Fest installierte Becken mit ausreichend starker Filterpumpe
Der MX8 zieht seine Kraft ausschließlich aus der vorhandenen Filterpumpe. Er wird am Skimmer oder am Bodenablauf angeschlossen, und die Saugströmung treibt sowohl die Turbine als auch den Raupenantrieb an. Im Wasser liegt damit kein einziges stromführendes Teil.
Zodiac gibt Becken bis 12 mal 6 Meter frei und liefert zwölf Schlauchsegmente zu je einem Meter mit. Der Raupenantrieb sorgt dafür, dass das Gerät auch an Fliesen und Folie genug Haftung für die Wand hat.
Die Bedingung steht in den technischen Daten: Die Pumpe muss den empfohlenen Mindestdurchfluss liefern. Eine schwache Kartuschenpumpe am Aufstellpool reicht dafür nicht. Ausführlich beschrieben ist das Gerät im Zodiac MX8 Test.
Spricht dafür
- Kein Strom und keine Elektronik im Wasser
- Reinigt auch senkrechte Wände
- Raupenantrieb hält auf jeder Beckenbeschichtung
- Ersatzteile sind langfristig erhältlich
Spricht dagegen
- Setzt eine leistungsstarke Filterpumpe voraus
- Der Schmutz landet im Skimmer- oder Pumpenkorb
- BauartAkku-Roboter
- Laufzeitca. 90 min
- ReinigtBoden
- Beckengrößeebene Becken bis ca. 80 m²
Geeignet für: Wer nicht selbst saugen will und einen Pool mit ebenem Boden hat
Der Scuba SE ist streng genommen kein Sauger, den man führt, sondern ein Roboter, der selbst fährt. Er steht hier trotzdem im Vergleich, weil er dieselbe Aufgabe erledigt und für viele Aufstellpools die bequemere Lösung ist: einsetzen, Knopf drücken, nach 90 Minuten herausholen.
Die Grenze ist klar benannt. Das Gerät reinigt den Boden und braucht dafür eine ebene Fläche ohne Gefälle. Wer ein Einbaubecken mit schrägem Übergang hat, sollte eine Klasse höher schauen.
Spricht dafür
- Fährt selbstständig, ohne Aufsicht
- Weder Kabel noch Schlauch nötig
- Bedienung auf einen Knopf reduziert
- Parkt bei schwachem Akku am Beckenrand
Spricht dagegen
- Reinigt ausschließlich den Boden
- Braucht einen weitgehend ebenen Beckenboden
Intex Handheld Vacuum
- BauartAkku-Handsauger
- Akku3,6 V Ni-MH, IPX8
- ReinigtBoden und Ecken
- LieferumfangTeleskopstange 239 cm
Geeignet für: Intex-Aufstellpools und ähnliche Becken bis mittlere Größe
Intex liefert hier ein vollständiges Set: Sauger, Teleskopstange mit 239 Zentimetern, zwei Filterbeutel und mehrere Bürsten. Wer noch gar kein Zubehör hat, spart sich damit den Einzelkauf von Stange und Ersatzbeuteln.
Die Abschaltautomatik ist praktischer, als sie klingt: Sobald das Gerät aus dem Wasser kommt, stoppt der Motor, damit er nicht trocken läuft. Der Ni-MH-Akku braucht allerdings acht bis zehn Stunden zum Laden, das Gerät muss also am Vorabend an die Steckdose.
Spricht dafür
- Teleskopstange und zwei Filterbeutel liegen bei
- Verschiedene Bürstenaufsätze für Boden und Ecken
- Abschaltautomatik beim Herausheben
- Lädt per USB
Spricht dagegen
- Ladezeit von acht bis zehn Stunden
- Ni-MH-Akku altert schneller als Lithium
- BauartAkku-Handsauger
- Stromquelle8 AA-Batterien
- ReinigtBoden
- Beckengrößebis Ø 305 cm
Geeignet für: Kleine Aufstellpools, bei denen der Sauger ein paar Mal pro Saison zum Einsatz kommt
Der AquaTech ist der Einstieg in die motorisierte Klasse. Er läuft mit acht AA-Batterien statt mit einem Akku, was den Preis drückt, aber über die Saison Geld kostet. Wer ihn regelmäßig nutzt, sollte Akkuzellen im AA-Format einsetzen.
Bestway gibt Becken bis 305 Zentimeter Durchmesser frei. Für einen typischen runden Aufstellpool im Garten passt das. Der transparente Behälter zeigt, wann geleert werden muss, was bei Sand nach wenigen Minuten der Fall sein kann.
Spricht dafür
- Günstigster motorisierter Sauger im Vergleich
- Transparenter Schmutzbehälter, Füllstand ist sichtbar
- Dreiteiliger Stiel, Länge anpassbar
- Passt an Zubehör mit 30 mm Durchmesser
Spricht dagegen
- Batterien sind nicht enthalten und laufender Kostenpunkt
- Nur für Becken bis 305 cm freigegeben
Intex Auto Pool Cleaner
- BauartSaugreiniger
- AntriebFilterpumpe
- PrinzipVenturi
- Nötiger Durchfluss6.056 bis 13.248 l/h
Geeignet für: Intex-Aufstellpools mit 38-mm-Gewindeanschluss und ausreichend starker Pumpe
Der Auto Pool Cleaner arbeitet nach dem Venturi-Prinzip: Er hängt druckseitig am Poolauslass, und die durchströmende Pumpe erzeugt an einer Verengung den Unterdruck, der den Schmutz aufnimmt. Strom braucht das Gerät keinen.
Die Zahlen im Datenblatt sind die eigentliche Kaufentscheidung. Intex verlangt eine Filterpumpe mit einer Durchflussmenge zwischen 6.056 und 13.248 Litern pro Stunde. Wer eine kleinere Kartuschenpumpe hat, wird das Gerät nicht zum Laufen bringen. Welche Pumpe wie viel leistet, steht im Poolpumpe Test.
Spricht dafür
- Fährt selbstständig, ohne Aufsicht und ohne Strom
- 650 cm Schlauch liegen bei
- Kein zusätzliches Zubehör nötig
- Robuste, wartungsarme Mechanik
Spricht dagegen
- Nur für Intex-Pools mit passendem Gewindeanschluss
- Braucht mindestens 6.056 l/h Durchfluss
- BauartSaugreiniger
- AntriebFilterpumpe
- ReinigtBoden
- AnschlussSkimmer
Geeignet für: Becken mit Skimmer, bei denen ein selbstfahrender Reiniger ohne Strom gesucht wird
Der vidaXL-Reiniger ist die einfachste Bauform der selbstfahrenden Sauger: Schlauch in den Skimmer stecken, Pumpe einschalten, das Gerät wandert über den Boden. Der mitgelieferte Automatikregler drosselt die Saugleistung, wenn die Pumpe zu stark ist.
Ein festes Fahrmuster gibt es nicht, das Gerät bewegt sich zufällig. Über mehrere Stunden wird der Boden trotzdem weitgehend erfasst. Mehr zum Modell steht im vidaXL Poolsauger Test.
Spricht dafür
- Wird einfach in den Skimmer gesteckt
- Automatikregler passt die Saugleistung an
- Kein Strom und keine Programmierung nötig
- Günstiger Einstieg in die automatische Klasse
Spricht dagegen
- Reinigt nur den Boden
- Fährt ohne feste Bahn, braucht mehrere Durchgänge
well2wellness Tracy L2
- BauartBodensauger
- AntriebFilterpumpe
- ReinigtBoden und Wand
- AufnahmeClip-On für alle gängigen Stangen
Geeignet für: Alle Beckengrößen, wenn regelmäßig von Hand gesaugt wird
Der Tracy L2 ist ein klassischer Bodensauger: eine Düse, die an Teleskopstange und Schlauch hängt und ihre Saugkraft aus der Filterpumpe zieht. Bewegt wird sie von Hand. Das klingt altmodisch, ist aber die gründlichste Methode, weil man sieht, wo noch Schmutz liegt.
Die seitlichen Bürsten machen den Unterschied zu einer reinen Bodendüse: Damit lassen sich auch die Wände abziehen. Weitere Modelle der Marke stehen im well2wellness Poolsauger Test und im well2wellness dPool Easy Test.
Spricht dafür
- Clip-On-Verschluss passt an praktisch jede Teleskopstange
- Seitliche Bürsten erlauben auch die Wandreinigung
- Sehr günstig
- Kein Verschleißteil außer den Bürsten
Spricht dagegen
- Kraft und Zeit müssen selbst aufgebracht werden
- Der Schmutz landet im Filter der Anlage
Gre 08011A Little Vac
- BauartBodensauger mit Kartuschenfilter
- AntriebFilterpumpe
- Nötige Pumpenleistungab 2 m³/h
- LieferumfangSchlauch 5 m, Stange 1,6 m
Geeignet für: Kleine und mittlere Aufstellpools mit schwächerer Filterpumpe
Der Little Vac ist ein vollständiges Einsteigerset und braucht mit 2 Kubikmetern pro Stunde deutlich weniger Pumpenleistung als die selbstfahrenden Saugreiniger. Das macht ihn zur passenden Wahl für Pools mit kleiner Kartuschenpumpe.
Die Besonderheit ist der eigene Kartuschenfilter im Gerät. Er hält die groben Partikel zurück, bevor sie in die Filteranlage gelangen, was deren Standzeit spürbar verlängert. Besonders bei Sand im Pool zahlt sich das aus. Einzelheiten stehen im Gre 08011A Little Vac Test.
Spricht dafür
- Kompletter Satz aus Düse, Schlauch und Stange
- Eigener Kartuschenfilter schont den Poolfilter
- Läuft schon ab 2 m³ pro Stunde
- Auch für Whirlpools geeignet
Spricht dagegen
- Die Kartusche muss nach jedem Einsatz gespült werden
- Stange mit 1,6 m ist für große Becken zu kurz
- BauartBodensauger im Set
- Teleskopstange1,2 bis 3,6 m
- Schlauch10 m, Ø 38 mm
- Bürsten7 unten, 2 seitlich
Geeignet für: Wer Stange, Schlauch und Düse in einem Zug kaufen will
Das Set nimmt einem die Frage ab, welche Teile zueinander passen. Enthalten sind Bodensaugerdüse, ein zehn Meter langer Schlauch mit 38 Millimeter Durchmesser und eine Aluminium-Teleskopstange, die sich von 1,2 auf 3,6 Meter ausziehen lässt.
Damit ist auch die Mitte eines breiten Beckens erreichbar, ohne ins Wasser zu steigen. Was sonst noch in eine Grundausstattung gehört, steht unter Pool Reinigungsset und im Intex Reinigungsset Deluxe Test.
Spricht dafür
- Teleskopstange bis 3,6 m, auch für breite Becken
- 10 m Schlauch, Pumpe kann weiter entfernt stehen
- Neun Bürsten für gründliches Schrubben
- Alles aufeinander abgestimmt
Spricht dagegen
- Qualität der Einzelteile liegt im Einstiegsbereich
- 38-mm-Schlauch passt nicht an jeden Skimmer
Steinbach Bodensauger De Luxe
- BauartBodensauger
- AntriebFilterpumpe
- AnschlussØ 32 und 38 mm
- Bürstenacht, unten und seitlich
Geeignet für: Alle Becken, wenn Stange und Schlauch bereits vorhanden sind
Die De-Luxe-Ausführung ist bewusst schwer gebaut. Das ist kein Nachteil, sondern der Punkt: Ein leichter Bodensauger hebt beim Ziehen ab und schiebt den Schmutz vor sich her, ein schwerer bleibt am Boden und nimmt ihn auf.
Der doppelte Sauganschluss für 32 und 38 Millimeter passt an praktisch jeden vorhandenen Poolschlauch. Das Vorgängermodell ist im Steinbach Bodensauger Standard Test beschrieben.
Spricht dafür
- Schwere Ausführung, drückt sich von selbst auf den Boden
- Passt an 32- und 38-mm-Schläuche
- Aufnahme für alle handelsüblichen Teleskopstangen
- Sehr günstiger Ersatz für eine verschlissene Düse
Spricht dagegen
- Nur die Düse, ohne Stange und Schlauch
- Rein manuelle Arbeit
- BauartBodensauger
- AntriebFilterpumpe
- AnschlussØ 32 und 38 mm
- Stangenaufnahmeca. 29 mm innen
Geeignet für: Aufstellpools, bei denen ein paar Mal pro Saison gesaugt wird
Wer nur die Düse braucht, weil Stange und Schlauch schon im Schuppen liegen, findet hier den günstigsten Einstieg. Die Bürste wiegt genug, um ohne zusätzlichen Druck am Boden zu bleiben, und die seitlichen Borsten lösen Ablagerungen an den Übergängen.
Der gesamte aufgenommene Schmutz wandert in die Filteranlage. Nach dem Saugen sollte deshalb rückgespült oder die Kartusche gereinigt werden.
Spricht dafür
- Günstigstes Gerät im Vergleich
- Schweres Gehäuse, kein Niederdrücken nötig
- Untere und seitliche Borsten
- Passt an fast alle Teleskopstangen
Spricht dagegen
- Weder Stange noch Schlauch enthalten
- Kein eigener Filter, alles geht in die Anlage
Grundlage sind die Angaben der Hersteller, die technischen Daten der Geräte und ausgewertete Kundenrezensionen aus dem Handel.
Ein eigener Dauertest im Becken hat nicht stattgefunden. Angaben zu Laufzeit und Reinigungsleistung stammen deshalb von den Herstellern und aus den Erfahrungen der Käufer, nicht aus einer eigenen Messung.
- Herstellerangaben und technische Daten abgeglichen
- Lieferbarkeit zum Zeitpunkt der Recherche geprüft
- Kundenrezensionen aus dem Handel ausgewertet
- Kein eigener Dauertest im Becken
Kaufberatung: Worauf es wirklich ankommt
Poolsauger unterscheiden sich zuerst darin, woher die Saugkraft kommt. Aus der Filterpumpe, aus einem Akku oder aus der eigenen Muskelkraft. Alles andere folgt daraus. Die drei Bauarten haben eigene Übersichten unter manuelle Poolsauger, Akku Poolsauger und automatische Poolsauger.
Geeignet für: alle Becken mit Filteranlage und Skimmer
- sehr günstig
- nichts kann kaputtgehen
- man sieht, wo noch Schmutz liegt
- Zeit und Kraft nötig
- Schmutz landet im Poolfilter
Geeignet für: Whirlpools, Aufstellpools und einzelne Stellen
- unabhängig von der Filteranlage
- eigener Schmutzbehälter
- sofort einsatzbereit
- Laufzeit begrenzt die Fläche
- Akku altert über die Jahre
Geeignet für: Becken mit ausreichend starker Filterpumpe
- fährt selbstständig
- kein Strom im Wasser
- wartungsarm
- setzt Mindestdurchfluss voraus
- Schmutz landet im Skimmerkorb
Was die Filterpumpe leisten muss
Das ist die härteste Bedingung und der häufigste Fehlkauf. Selbstfahrende Saugreiniger beziehen ihre gesamte Energie aus der Strömung der Filterpumpe. Reicht der Durchfluss nicht, bewegt sich das Gerät gar nicht oder bleibt nach zwei Metern stehen.
Der Intex Auto Pool Cleaner verlangt zwischen 6.056 und 13.248 Litern pro Stunde, der Zodiac MX8 liegt in derselben Größenordnung. Der Bestway AquaSweeper beginnt bei 3.785 l/h. Ein einfacher Bodensauger wie der Gre Little Vac kommt dagegen schon mit 2 Kubikmetern pro Stunde aus.
Die Angabe steht auf der Pumpe, meist als Umwälzleistung in Litern oder Kubikmetern pro Stunde. Vor dem Kauf eines Saugreinigers gehört dieser Wert nachgesehen, nicht danach.
Zwei Fallstricke kommen dazu. Erstens ist die bekannte Faustformel, Beckenvolumen geteilt durch vier ergibt die Pumpenleistung, eine Regel für die Auslegung der ganzen Anlage und nicht der Mindestwert für einen Sauger. Zweitens sinkt die tatsächliche Förderleistung durch Sandfilter, Leitungen und Höhenunterschied um 20 bis 40 Prozent gegenüber dem Nennwert auf dem Typenschild.
Und mehr Pumpe ist nicht automatisch mehr Saugkraft. Der Engpass ist bei 32 oder 38 Millimeter Schlauchdurchmesser oft der Querschnitt, nicht die Pumpe. Eine deutlich überdimensionierte Anlage bringt am dünnen Schlauch keinen Gewinn mehr.
Schlauchdurchmesser: 32 oder 38 Millimeter
Im Poolbereich haben sich zwei Größen durchgesetzt. Kleine Aufstellpools arbeiten meist mit 32 Millimetern, größere Becken und Sandfilteranlagen mit 38. Die meisten Bodensaugerdüsen haben deshalb einen Doppelanschluss für beides.
Wer eine Düse einzeln nachkauft, prüft vorher, welchen Durchmesser der vorhandene Schlauch hat. Ein Adapter tut es zwar auch, kostet aber Saugleistung an der Übergangsstelle.
Teleskopstange und Reichweite
Die Stange entscheidet, ob man die Beckenmitte erreicht, ohne ins Wasser zu steigen. Eine Faustregel: Die ausgezogene Stange sollte mindestens die halbe Beckenbreite plus einen Meter abdecken.
Bei einem Rundpool mit 3,66 Metern Durchmesser reicht eine Stange mit 2,4 Metern knapp, komfortabel wird es ab 3,6 Metern. Aluminiumstangen sind steifer als solche aus Kunststoff und biegen sich unter Wasser weniger durch.
Akkulaufzeit und Ladezeit
Bei den Handsaugern ist die Laufzeit die eigentliche Größenbeschränkung. 45 Minuten reichen für ein Planschbecken oder einen Whirlpool, eine Stunde für einen mittleren Aufstellpool.
Die Ladezeit wird oft übersehen und ist der unangenehmere Wert. Der Intex-Sauger braucht acht bis zehn Stunden, der Pool Blaster Catfish vier bis fünf, der Max rund zwei. Ein Gerät mit 45 Minuten Laufzeit und fünf Stunden Ladezeit lässt sich an einem Nachmittag genau einmal einsetzen.
Wohin der Schmutz geht
Bei Bodensaugern und Saugreinigern landet alles im Skimmerkorb, im Pumpenvorfilter oder direkt im Filtermedium. Nach dem Saugen muss deshalb rückgespült oder die Kartusche gereinigt werden, sonst sinkt die Umwälzleistung sofort.
Akkugeräte haben einen eigenen Filterbeutel oder Behälter. Das entlastet die Anlage, bedeutet aber, dass der Beutel nach jedem Einsatz ausgespült und getrocknet werden muss, sonst riecht er.
Feiner Sand ist der schwierigste Fall
Blätter sind einfach, Sand ist es nicht. Feiner Sand geht durch grobe Filterbeutel hindurch und wirbelt beim Saugen auf, wenn man zu schnell zieht. Sauger mit eigenem Kartuschenfilter halten ihn besser zurück als Modelle, die alles in die Anlage schicken.
In beiden Fällen gilt: langsam ziehen, nicht schieben, und in Bahnen arbeiten. Woher der Sand überhaupt kommt und wie man ihn dauerhaft loswird, steht unter Sand im Pool.
Gewicht und Handhabung
Bei Bodensaugerdüsen ist Gewicht ein Qualitätsmerkmal. Eine leichte Düse hebt beim Ziehen vom Boden ab und schiebt den Schmutz vor sich her. Hersteller weisen deshalb ausdrücklich auf die schwere Ausführung hin.
Bei Akkugeräten ist es umgekehrt: Sie hängen am ausgestreckten Arm oder an der Stange, und jedes zusätzliche Kilo macht sich nach zehn Minuten bemerkbar.
Boden, Wand und Wasserlinie
Die meisten Geräte reinigen ausschließlich den Boden. Das deckt den größten Teil des Schmutzes ab, denn Sand und abgestorbene Algen sinken. An der Wasserlinie setzt sich dagegen ein Fettfilm aus Sonnencreme und Hautresten ab, den kein Sauger erwischt.
Nur wenige Modelle wie der Pool Blaster Max Li oder der Zodiac MX8 nehmen auch Wände mit. Die Wasserlinie bleibt in der Regel Handarbeit mit Schwamm und Randreiniger.
Wartung und Verschleißteile
Verschleiß gibt es bei jeder Bauart. Bei Bodensaugern sind es die Bürsten und die Räder, bei Akkugeräten der Filterbeutel und langfristig die Zelle, bei Saugreinigern die Membran oder die Antriebsriemen.
Wichtiger als der Kaufpreis ist deshalb, ob es die Teile in fünf Jahren noch gibt. Bei etablierten Marken wie Zodiac, Steinbach oder Intex ist die Lage gut, bei No-Name-Geräten aus dem Onlinehandel oft schon nach zwei Jahren nicht mehr.
Der Akku ist das Teil mit der klarsten Verfallszeit. Lithium-Zellen halten typischerweise 300 bis 500 Ladezyklen. Bei wöchentlichem Einsatz über die Saison sind das zwei bis fünf Jahre, danach fällt die Laufzeit deutlich ab. Geräte an der Filterpumpe haben diesen Verschleißfaktor gar nicht.
Stromverbrauch: der eigentliche Verbraucher ist die Pumpe
Bei Akkugeräten ist der Verbrauch vernachlässigbar, ein Ladevorgang kostet wenige Cent. Bei Saugreinigern und Bodensaugern steht dagegen die Filterpumpe an, und die zieht je nach Modell 500 bis 1.000 Watt pro Betriebsstunde.
Das relativiert sich, wenn die Pumpe ohnehin läuft. Wer sie aber zusätzlich für zwei Stunden Saugbetrieb einschaltet, hat den Hauptkostenpunkt dort und nicht im Sauger. In Datenblättern taucht dieser Anteil nie auf, weil er formal zur Anlage gehört.
Was ein Poolsauger kostet
Eine reine Bodensaugerdüse kostet 15 bis 25 Euro und hält bei pfleglicher Behandlung viele Jahre. Ein vollständiges Set aus Düse, Schlauch und Stange liegt bei 50 bis 90 Euro.
Akku-Handsauger beginnen bei rund 40 Euro mit Batteriebetrieb und reichen bis etwa 200 Euro für die großen Lithium-Modelle. Selbstfahrende Saugreiniger an der Filterpumpe kosten je nach Ausführung 60 bis 350 Euro.
Poolsauger für verschiedene Becken
Kleiner Aufstellpool und Planschbecken
Bei Becken unter drei Metern lohnt kein selbstfahrendes Gerät. Die Filterpumpe ist meist zu schwach, und die Fläche ist in wenigen Minuten von Hand abgezogen. Eine Bodensaugerdüse für 16 Euro oder ein kleiner Akkusauger genügt. Passende Becken stehen im Kinderplanschbecken Test.
Frame Pool mit Kartuschenfilter
Hier hängt alles an der Pumpenleistung. Reicht sie für einen Saugreiniger, spart er echte Arbeit. Reicht sie nicht, ist ein Akku-Handsauger die bessere Wahl, weil er von der Anlage unabhängig ist.
Einbaubecken mit Sandfilteranlage
Sandfilteranlagen liefern in der Regel genug Durchfluss für einen Saugreiniger am Skimmer. Für Becken mit schrägem Boden und Wänden ist ein Gerät mit Wandfunktion wie der Zodiac MX8 die passende Klasse.
Whirlpool und Spa
Ein Whirlpool hat keinen Skimmer, an den sich ein Schlauch hängen ließe, und eine Filterpumpe, die für Saugreiniger viel zu schwach ist. Hier führt der Weg zwingend über einen kompakten Akkusauger.
Die Bewertungskriterien im Detail
Saugleistung ist die offensichtliche Größe, aber sie steht selten als vergleichbare Zahl im Datenblatt. Aussagekräftiger sind die Flächenleistung in Quadratmetern pro Stunde und die Frage, ob das Gerät Sand oder nur Blätter zurückhält.
Laufzeit und Ladezeit bestimmen bei Akkugeräten, wie groß das Becken sein darf. Ein Sauger, der nach zwei Dritteln der Fläche stehenbleibt, ist im Alltag unbrauchbar.
Ausstattung entscheidet über den tatsächlichen Preis. Ein Gerät ohne Stange und Schlauch ist günstiger, verlangt aber Nachkäufe, die den Vorteil schnell aufzehren.
Handhabung heißt: Gewicht, Länge der Stange, Zugänglichkeit des Filterbeutels und ob sich das Gerät mit nassen Händen öffnen lässt. Das entscheidet, ob es tatsächlich benutzt wird.
Kundenbewertungen sind bei dieser Warengruppe brauchbar, weil die typischen Schwachstellen schnell auftreten: undichte Anschlüsse, abbrechende Clips, nachlassende Akkus. Wer die Ein-Stern-Bewertungen liest, erfährt mehr als aus dem Datenblatt.
Gibt es einen Poolsauger Test der Stiftung Warentest?
Die Stiftung Warentest hat bislang keinen eigenen Test zu Poolsaugern veröffentlicht. Zum Thema Pool gibt es Beiträge zu Wasserqualität und Sicherheit, aber keine Prüfung einzelner Reinigungsgeräte.
Wer nach unabhängigen Vergleichen sucht, ist auf die Fachpresse, auf Poolforen und auf ausgewertete Kundenbewertungen angewiesen. Diese Übersicht stützt sich auf Herstellerangaben, technische Daten und Rezensionen aus dem Handel, nicht auf einen eigenen Dauertest.
Vorsicht ist bei Seiten geboten, deren Name an die Stiftung Warentest erinnert. Portale wie test-stiftung.de haben mit ihr nichts zu tun, sondern sind private Vergleichsseiten. Ein echtes Testurteil steht ausschließlich auf test.de, und dort gibt es zu Poolsaugern bislang keines.
ZodiacHydraulische Reiniger ohne Strom im Wasser
Water TechAkku-Handsauger der Pool-Blaster-Reihe
IntexZubehör passend zum eigenen Poolsystem
BestwayGünstige Sauger für die eigenen Aufstellpools
Steinbach
GreSpanischer Poolzubehör-Spezialist
Maytronics
well2wellness
Weitere Marken im Markt
Häufige Fragen
Wo wird der Poolsauger angeschlossen?
Bei Bodensaugern und Saugreinigern am Skimmer, also an der Ansaugseite der Filteranlage. Manche Modelle werden stattdessen an den separaten Sauganschluss oder bei Intex-Pools druckseitig an den Auslass gehängt. Akkugeräte werden gar nicht angeschlossen, sie arbeiten mit eigenem Motor und eigenem Filterbeutel.Was ist besser, Poolsauger oder Poolroboter?
Das hängt davon ab, ob man selbst saugen möchte. Ein Poolsauger ist günstiger, gründlicher an einzelnen Stellen und braucht keine Elektronik im Wasser, kostet aber jedes Mal Zeit. Ein Roboter fährt allein, ist teurer und braucht Akku oder Strom. Die Auswahl steht im Poolroboter Test.Wie funktioniert ein Vakuum-Poolsauger?
Er erzeugt den Unterdruck selbst, entweder mit einem Akkumotor und einer kleinen Pumpe oder nach dem Venturi-Prinzip, bei dem eine Verengung im Wasserstrom den Sog erzeugt. In beiden Fällen wird der Schmutz in einen eigenen Behälter gezogen und nicht in die Filteranlage geschickt.Wie oft muss man den Pool saugen?
In der Hauptsaison einmal pro Woche, bei Bäumen in Beckennähe oder nach einem Gewitter häufiger. Entscheidend ist, dass organisches Material herauskommt, bevor es sich zersetzt. Der komplette Ablauf steht in der Poolpflege Anleitung.Muss nach dem Saugen rückgespült werden?
Bei Sandfilteranlagen ja, sobald der Druck am Manometer steigt. Bei Kartuschenfiltern wird die Kartusche gespült. Wer das nach dem Saugen überspringt, hat sofort weniger Umwälzleistung, weil der Filter mit dem gerade aufgenommenen Schmutz zugesetzt ist.Warum wirbelt der Sauger den Schmutz auf?
Meist wird zu schnell gezogen. Feiner Sand steigt auf, wenn die Düse ruckartig bewegt wird. Langsame, überlappende Bahnen in eine Richtung lösen das Problem. Zweite Ursache ist Luft im Schlauch: Der Schlauch muss vor dem Anschließen vollständig mit Wasser gefüllt werden.Braucht ein Bodensauger eine bestimmte Pumpenleistung?
Ein einfacher Bodensauger funktioniert schon mit kleinen Pumpen ab etwa 2 Kubikmetern pro Stunde. Selbstfahrende Saugreiniger brauchen deutlich mehr, teilweise über 6.000 Liter pro Stunde. Welche Pumpe welche Leistung bringt, steht im Poolpumpe Test.Kann man einen Poolsauger auch im Whirlpool nutzen?
Nur die kompakten Akkugeräte. Ein Whirlpool hat keinen Skimmeranschluss für einen Saugschlauch und eine Filterpumpe, die für Saugreiniger zu schwach ist. Modelle wie der Pool Blaster Catfish sind ausdrücklich für Spas gebaut.Welches Zubehör gehört zur Grundausstattung?
Teleskopstange, Poolschlauch in passender Länge, Bodensaugerdüse, Kescher und Wandbürste. Alles Weitere hängt vom Becken ab. Eine vollständige Übersicht steht unter Pool Reinigungsset.Wie lange hält ein Poolsauger?
Eine Bodensaugerdüse hält bei pfleglicher Behandlung viele Jahre, Verschleiß gibt es nur an Bürsten und Rädern. Akkugeräte sind durch die Zelle begrenzt und verlieren nach drei bis fünf Saisons spürbar Laufzeit. Saugreiniger halten lange, brauchen aber gelegentlich neue Membranen oder Antriebsriemen.- EmpfehlungWater Tech Pool Blaster Max Li
- Preis-LeistungBestway AquaTech
- Für große BeckenZodiac MX8
- Günstigster EinstiegParadies Pool Bodensaugerbürste
Fazit
Die Entscheidung fällt an der Filterpumpe. Liefert sie genug Durchfluss, ist ein selbstfahrender Saugreiniger die bequemste Lösung, weil er ohne Strom und ohne Aufsicht arbeitet. Für große Becken mit Wänden führt kein Weg am Zodiac MX8 vorbei, für Intex-Pools mit passendem Anschluss ist der Auto Pool Cleaner die günstigere Variante.
Ist die Pumpe zu schwach, was bei den meisten Aufstellpools mit Kartuschenfilter der Fall ist, bleibt der Akku-Handsauger. Der Pool Blaster Max Li deckt mit einer Stunde Laufzeit auch größere Flächen ab, der Bestway AquaTech reicht für kleine Becken zum halben Preis.
Wer ohnehin regelmäßig von Hand abzieht, braucht keines der teureren Geräte. Eine schwere Bodensaugerdüse für unter 20 Euro erledigt dieselbe Arbeit, kostet dafür Zeit. Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf die aktuellen Pool Angebote, denn die Preise schwanken über die Saison erheblich.














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