Der Lifebuoy 2.0 BCone ist ein Poolalarm, der Stürze ins Wasser erkennt und gleichzeitig am Becken und im Haus Alarm gibt. Bedient wird er über eine App, die auch Benachrichtigungen in Echtzeit aufs Smartphone schickt.
Das Gehäuse ist nach IP68 wasserdicht sowie chlor- und UV-beständig. Für das Schwimmen selbst gibt es einen Modus, der den Alarm vorübergehend stumm schaltet und sich danach von allein wieder einschaltet.
Wir haben geprüft, was diese Bauart leistet und wo die Grenzen eines Poolalarms liegen.
Wer den Alarm nicht nur am Becken, sondern auch im Haus und auf dem Telefon hören will, findet hier die vollständigste Lösung.
Spricht dafür
- Alarm gleichzeitig am Becken und im Haus
- App mit Benachrichtigungen in Echtzeit
- Schwimmmodus mit automatischer Reaktivierung
- Nach IP68 wasserdicht, chlor- und UV-beständig
- Mehrere Einheiten lassen sich koppeln
- Auch an Spas und Teichen einsetzbar
Spricht dagegen
- Deutlich höher eingeordnet als einfache Bewegungsmelder
- Braucht ein WLAN, das bis zum Becken reicht
- App-Anbindung setzt ein Nutzerkonto voraus
- Ersetzt keine Umzäunung und keine Aufsicht
- Tragbares Gehäuse muss nach dem Umsetzen neu ausgerichtet werden
- Batterien und App-Verfügbarkeit sind laufende Abhängigkeiten
- Alarmorte?
- Pool, Haus, App.
- Schutzart?
- IP68.
- Schwimmmodus?
- Mit Auto-Reaktivierung.
- Einsatz?
- Pool, Spa, Teich.
Was den Lifebuoy 2.0 BCone technisch ausmacht
Ein Poolalarm hat ein Grundproblem, das jeder kennt, der schon einmal einen betrieben hat: Er meldet zu viel oder zu spät. Ein Sensor, der jede Welle registriert, wird nach der dritten Fehlmeldung abgeschaltet, und ein Gerät, das erst bei starkem Wellengang anspricht, kommt zu spät. Die Auslegung zwischen diesen beiden Fehlern ist das eigentliche Qualitätsmerkmal.
Der BCone setzt auf Sturzerkennung statt auf reine Wellenmessung und meldet ausdrücklich mit dem Ziel, Fehlbenachrichtigungen zu verringern. Kommt es zum Alarm, ertönt er nicht nur am Becken, sondern auch im Haus. Das ist entscheidend, denn ein Signalgeber am Poolrand hilft wenig, wenn niemand im Garten steht.
Die dritte Ebene ist die App. Sie schickt Benachrichtigungen in Echtzeit und erlaubt es, den Zustand des Systems auch von unterwegs zu prüfen. Für die Badezeit gibt es den Schwimmmodus, der den Alarm ohne Umbau ruhigstellt. Der wichtigste Teil daran ist die automatische Reaktivierung, denn der häufigste Bedienfehler bei Poolalarmen ist das Vergessen des Wiedereinschaltens.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Lifebuoy 2.0 BCone Sensoreinheit
- Signalgeber für das Haus
- Befestigungsmaterial
- Zugang zur Smartphone-App
- Anleitung zur Kopplung mehrerer Einheiten
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Zweite Sensoreinheit für große Becken
- Ersatzbatterien
- WLAN-Verstärker
- Umzäunung oder Abdeckung
- Wandhalterung für den Signalgeber
- Verlängerung der Reichweite
Für große oder verwinkelte Becken lassen sich mehrere Einheiten koppeln. Eine zweite Sensoreinheit gehört dann gleich mit auf die Liste.
Der Überblick über die Klasse steht unter Poolalarme im Vergleich.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Alarm am Becken und im Haus
- App mit Echtzeitmeldungen
- Sturzerkennung statt reiner Wellenmessung
- Schwimmmodus mit Auto-Reaktivierung
- IP68 wasserdicht
- Chlor- und UV-beständig
- Mehrere Einheiten koppelbar
- Auch für Spa und Teich
Spricht dagegen
- Hohe Einordnung
- WLAN am Becken nötig
- Nutzerkonto erforderlich
- Kein Ersatz für Zaun oder Abdeckung
- Nach dem Umsetzen neu ausrichten
- Abhängig von Batterie und App
Alternativen zum Lifebuoy 2.0 BCone
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die WLAN-Abdeckung prüfen. Die App-Funktionen setzen ein stabiles Netz bis zum Becken voraus, nicht nur bis zur Terrasse.
Die Beckengröße abgleichen. Bei großen oder verwinkelten Becken deckt eine Einheit unter Umständen nicht alles ab.
Den Signalgeber richtig platzieren. Er gehört dorthin, wo sich Menschen tatsächlich aufhalten, nicht in den Keller.
Die erste Sicherungsebene nicht ersetzen. Ein Alarm ergänzt Zaun, Abdeckung und Aufsicht, er tritt nicht an ihre Stelle.
Häufige Fragen
Wo ertönt der Alarm?
Am Becken und zusätzlich im Haus, dazu kommt eine Meldung in der App.
Was erkennt das Gerät?
Stürze ins Wasser. Die Auslegung zielt darauf, Fehlbenachrichtigungen zu verringern.
Was ist der Schwimmmodus?
Ein Modus ohne Alarm für die Badezeit, der sich anschließend selbsttätig wieder einschaltet.
Welche Schutzart hat das Gehäuse?
IP68, dazu ist es chlor- und UV-beständig.
Lassen sich mehrere Geräte verbinden?
Ja, mehrere Einheiten können gekoppelt werden.
Eignet er sich auch für Teiche?
Ja, Schwimmbäder, Spas und Teiche sind vorgesehen.
Braucht das Gerät eine App?
Für Benachrichtigungen und die Fernbedienung ja. Der Alarm am Becken funktioniert eigenständig.
Ersetzt der Alarm eine Umzäunung?
Nein. Er ist die zweite Sicherungsebene und ersetzt weder Zaun noch Abdeckung noch Aufsicht.
Lohnt sich der Lifebuoy 2.0 BCone?
Der entscheidende Unterschied zu einfachen Poolalarmen liegt nicht in der Erkennung, sondern in der Meldung. Eine Sirene am Beckenrand nützt nichts, wenn alle im Haus sind. Der BCone gibt zusätzlich im Haus Alarm und schickt die Meldung aufs Telefon, und damit erreicht er die Menschen dort, wo sie sich tatsächlich aufhalten.
Der zweite Punkt wirkt kleiner, ist im Alltag aber genauso wichtig: Der Schwimmmodus schaltet sich von selbst wieder scharf. Ein Poolalarm, der nach dem Baden abgeschaltet bleibt, ist der häufigste Fehler dieser Gerätegattung, und diese Bauart nimmt ihn aus der Gleichung. Was das Gerät nicht kann, ist die erste Sicherungsebene ersetzen. Zaun, Abdeckung und Aufsicht bleiben unverzichtbar.
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