Der Zodiac T3 ist der Einstieg in die hydraulischen Sauger von Zodiac: kein eigener Motor, kein Stromanschluss, die Energie kommt vollständig aus der laufenden Filteranlage. Vorgesehen ist er für rechteckige und ovale Becken, der Reinigungszyklus umfasst sechs Stunden, aufgeteilt in dreimal zwei Stunden.
Bewegt wird er von einem Diaphragma mit DiaCyclone-Membrantechnologie, die laut Hersteller rund 40 Prozent mehr Saugleistung bringt als einfache Systeme. Eine geschlitzte Saugplatte hält ihn beweglich, ein Anti-Blockierrad hilft über Hindernisse. Die Mindestpumpenleistung liegt bei 6 Kubikmetern pro Stunde.
Wir haben Saugleistung, Anschlussbedingungen und die Rückmeldungen aus mehreren Saisons ausgewertet und eingeordnet, für welche Becken der T3 die richtige Größe hat.
Wer eine ausreichend starke Filteranlage hat und den Beckenboden ohne zusätzliches Gerät sauber halten will, bekommt hier eine bewährte, einfache Lösung. Der T3 ist der schlichtere Bruder des T5 Duo: keine Wandreinigung, keine Systematik in der Fahrweise, dafür weniger Voraussetzungen und ein deutlich niedrigerer Einstieg.
Spricht dafür
- Kommt ohne eigenen Stromanschluss aus
- DiaCyclone-Membran mit spürbar erhöhter Saugleistung
- Anti-Blockierrad überwindet kleinere Hindernisse
- Twist-Lock-Schläuche sitzen dicht
- Durchflusstestgerät und Steuerventil liegen bei
Spricht dagegen
- Braucht mindestens 6 Kubikmeter Pumpenleistung pro Stunde
- Fährt zufallsgesteuert, also ohne systematisches Bahnmuster
- Der Zyklus dauert insgesamt sechs Stunden
- Der Schmutz landet im Filter der Anlage
- Auf rechteckige und ovale Becken ausgelegt
- Braucht der Sauger Strom?
- Nein, er läuft über die Filterpumpe.
- Wie viel Pumpenleistung ist nötig?
- Mindestens 6 Kubikmeter pro Stunde.
- Wie lange dauert ein Zyklus?
- Sechs Stunden, aufgeteilt in dreimal zwei Stunden.
- Für welche Beckenformen ist er gedacht?
- Rechteckige und ovale Becken.
Was der Zodiac T3 technisch ist
Ein hydraulischer Sauger hat keinen Motor. Er hängt am Skimmer oder Sauganschluss, und der Sog der Filterpumpe zieht das Wasser durch Sauger und Schlauch zur Anlage. Dieselbe Strömung treibt auch die Bewegung an. Der aufgenommene Schmutz landet folglich im Filter der Anlage, nicht in einem eigenen Behälter.
Für die Fortbewegung sorgt eine Membran nach dem DiaCyclone-Prinzip. Sie erhöht die Saugleistung nach Herstellerangabe um rund 40 Prozent gegenüber einfachen Diaphragma-Systemen. Die geschlitzte Saugplatte hält den Sauger auch in Ecken beweglich, das Anti-Blockierrad hilft über Unebenheiten und Einbauteile.
Die Fahrweise ist zufallsgesteuert. Der T3 fährt also kein Muster ab, sondern deckt die Fläche über die Zeit ab, weshalb der Zyklus mit sechs Stunden großzügig bemessen ist. Wie sich das zu systematisch fahrenden Robotern verhält, steht im Automatische Poolsauger Test.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Poolsauger T3 mit geschlitzter Saugplatte
- Twist-Lock-Schläuche
- Durchflusstestgerät
- Automatisches Durchfluss-Steuerventil
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Filteranlage
- Zusätzliche Schlauchsegmente
- Ersatzmembran
- Poolkescher
- Skimmerkorb
Bemerkenswert ist, dass Durchflusstestgerät und Steuerventil bereits dabei sind. Beides gehört zur richtigen Einstellung: Der Sauger will einen bestimmten Durchfluss, zu viel macht ihn hektisch, zu wenig bremst ihn aus.
Grobes Laub sollte vorher heraus, sonst setzt sich die Saugplatte zu. Ein Kescher und ein funktionierender Skimmerkorb ersparen viele Störungen, siehe Poolkescher Test und Poolschlauch Test.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Kein Stromanschluss nötig
- DiaCyclone-Membran mit erhöhter Saugleistung
- Geschlitzte Saugplatte für gute Beweglichkeit
- Anti-Blockierrad gegen Festfahren
- Twist-Lock-Schläuche mit Verriegelung
- Durchflusstestgerät und Steuerventil im Lieferumfang
- Keine Elektronik im Wasser
- Günstiger Einstieg in die Automatik
Spricht dagegen
- Mindestens 6 m³/h Pumpenleistung erforderlich
- Zufallsgesteuerte Fahrweise ohne System
- Sechs Stunden Zyklusdauer
- Keine Wandreinigung
- Schmutz landet im Filter der Anlage
- Auf rechteckige und ovale Becken beschränkt
Alternativen zum Zodiac T3
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Pumpenleistung nachsehen. 6 Kubikmeter pro Stunde sind das Minimum. Diese Zahl steht auf dem Typenschild der Anlage, und sie entscheidet darüber, ob der Sauger arbeitet oder nur langsam über den Boden schleicht, siehe Sandfilteranlagen Test.
Beckenform prüfen. Rechteckig oder oval, mit flachem oder leicht abfallendem Boden. In stark verwinkelten Becken bleibt bei zufallsgesteuerter Fahrweise regelmäßig eine Ecke übrig, siehe rechteckige Pools im Test.
Laufzeit der Filteranlage einplanen. Der volle Zyklus dauert sechs Stunden. Die Filterpumpe muss in dieser Zeit laufen, was bei einer Zeitschaltuhr entsprechend eingestellt werden will.
Rückspülrhythmus anpassen. Alles, was der T3 aufnimmt, geht in Ihren Filter. Rechnen Sie mit häufigerem Rückspülen als ohne Sauger, siehe Sandfilteranlage rückspülen.
Häufige Fragen
Wie stelle ich den richtigen Durchfluss ein?
Mit dem beiliegenden Testgerät. Es zeigt an, ob der Sog im vorgesehenen Bereich liegt, das Steuerventil regelt ihn dann entsprechend nach.Reinigt der T3 auch die Wände?
Nein, er ist ein Bodenreiniger. Für Wände brauchen Sie den T5 Duo oder einen elektrischen Roboter mit Wandprogramm.Warum fährt der Sauger scheinbar planlos?
Die Bewegung ist zufallsgesteuert. Über die sechs Stunden des Zyklus deckt er die Fläche dadurch ab, ein Bahnmuster gibt es bewusst nicht.Was heißt Mindestpumpenleistung von 6 m³?
Die Filterpumpe muss mindestens 6 Kubikmeter Wasser pro Stunde fördern. Darunter reicht der Sog nicht aus, um den Sauger sinnvoll zu bewegen.Kann ich ihn an einen Kartuschenfilter anschließen?
Nur wenn dieser die geforderte Fördermenge liefert, was viele kleine Anlagen nicht tun. Zur Abgrenzung siehe Kartuschenfilter oder Sandfilteranlage.Warum bleibt der Sauger an einer Stelle stehen?
Meist ist Luft im Kreislauf, der Filter zugesetzt oder ein Schlauch geknickt. Alle drei Ursachen lassen sich in wenigen Minuten prüfen.Ist die Membran ein Verschleißteil?
Ja, sie arbeitet ständig und lässt nach mehreren Saisons nach. Sie ist einzeln ersetzbar, ein neuer Sauger ist dafür nicht nötig.Wie wird der T3 überwintert?
Abnehmen, mit klarem Wasser abspülen, Schläuche entleeren und alles frostfrei lagern, siehe Pool überwintern.Lohnt sich der Zodiac T3?
Für ein rechteckiges oder ovales Becken mit ausreichend starker Filteranlage ist der T3 der einfachste Weg zu einem sauberen Boden ohne eigenes Zutun. Die Membrantechnik gibt ihm mehr Sog als vergleichbaren Einsteigergeräten, und dass Testgerät und Steuerventil beiliegen, erspart Zubehörkäufe.
Er bleibt aber ein Bodenreiniger mit zufallsgesteuerter Fahrweise und langem Zyklus. Wer Wände und Wasserlinie mitgereinigt haben will oder dessen Anlage die 6 Kubikmeter pro Stunde nicht schafft, ist mit dem T5 Duo oder einem elektrischen Roboter besser bedient.
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