Die Immerstar Pool-Alarmzentrale arbeitet mit Bewegungserkennung. Sobald der Sensor scharf geschaltet ist, meldet sie jede Bewegung im Becken. Ausgelegt ist sie für Pools bis fünf mal zwölf Meter.
Das Gerät entspricht den geltenden Normen zur Sicherung privater Becken und wird von Astral geliefert. Die Garantie beträgt zwei Jahre.
Wir haben geprüft, wofür eine fest installierte Alarmzentrale taugt und wo ihre Grenzen liegen.
Wer eine normkonforme Absicherung ohne Abhängigkeit von Netzwerk und App sucht, ist mit dieser Bauart richtig.
Spricht dafür
- Für Becken bis fünf mal zwölf Meter ausgelegt
- Entspricht den geltenden Normen für private Becken
- Sofortige Meldung bei Bewegung im Wasser
- Feste Installation, nicht versehentlich zu verstellen
- Zwei Jahre Garantie
- Arbeitet eigenständig ohne WLAN und ohne App
Spricht dagegen
- Kein Alarm im Haus ohne zusätzliche Ausstattung
- Keine App-Anbindung und keine Meldung aufs Telefon
- Muss vor dem Baden abgeschaltet und danach wieder scharf geschaltet werden
- Feste Montage nötig
- Bei Wind und Regen sind Fehlmeldungen möglich
- Ersetzt keine Umzäunung und keine Aufsicht
- Beckengröße?
- Bis 5 x 12 m.
- Erkennung?
- Bewegung im Wasser.
- Garantie?
- Zwei Jahre.
- Netzwerk nötig?
- Nein.
Was die Immerstar Alarmzentrale technisch ausmacht
Eine Alarmzentrale unterscheidet sich von einem schwimmenden Sensor in einem wesentlichen Punkt: Sie ist fest montiert. Ein schwimmendes Gerät treibt ab, wird an den Rand gedrückt oder liegt nach einem windigen Nachmittag in einer Ecke, in der es nichts mehr registriert. Eine fest installierte Einheit steht dort, wo sie hingehört, und zwar dauerhaft.
Die Erkennung erfolgt über Bewegung im Wasser. Fällt etwas ins Becken, entstehen Wellen, und der Sensor meldet. Das ist das älteste und robusteste Verfahren dieser Gerätegattung, hat aber die bekannte Kehrseite: Auch Wind und starker Regen erzeugen Bewegung. Deshalb steht und fällt die Brauchbarkeit mit der Einstellung der Empfindlichkeit.
Das Gerät entspricht den Normen zur Sicherung privater Becken. In Frankreich, wo diese Bauart verbreitet ist, gilt für private Pools eine Sicherungspflicht, die durch Zaun, Abdeckung, Überdachung oder eben ein Alarmsystem erfüllt werden kann. Eine Alarmzentrale ist also nicht nur Zubehör, sondern in manchen Ländern eine anerkannte Sicherungsmaßnahme.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das ist im Karton
- Immerstar Pool-Alarmzentrale
- Bewegungssensor für das Becken
- Befestigungsmaterial für die Montage
- Anleitung zur Einstellung der Empfindlichkeit
- Garantieunterlagen über zwei Jahre
- Bedienungsanleitung
Das ist nicht dabei
- Zweite Einheit für große Becken
- Signalgeber für das Haus
- App-Anbindung
- Ersatzbatterien
- Umzäunung oder Abdeckung
- Fernbedienung
Das System arbeitet eigenständig. Ein zusätzlicher Signalgeber im Haus gehört bei größeren Grundstücken zur Überlegung.
Der Überblick über die Klasse steht unter Poolalarme im Vergleich.
Vorteile und Nachteile
Spricht dafür
- Bis fünf mal zwölf Meter Beckengröße
- Normkonform für private Becken
- Feste Montage statt schwimmendem Gerät
- Zwei Jahre Garantie
- Kein WLAN nötig
- Keine App-Abhängigkeit
- Sofortige Meldung bei Bewegung
- Robustes Erkennungsverfahren
Spricht dagegen
- Kein Alarm im Haus
- Keine Meldung aufs Telefon
- Manuelles Scharfschalten nötig
- Montage erforderlich
- Fehlmeldungen bei Wind möglich
- Kein Ersatz für Zaun und Aufsicht
Alternativen zur Immerstar Alarmzentrale
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die Beckenmaße nachmessen. Bis fünf mal zwölf Meter ist die Reichweite gesichert, darüber wird es in den Randbereichen unzuverlässig.
Die Empfindlichkeit sauber einstellen. Zu empfindlich bedeutet Fehlmeldungen, zu unempfindlich bedeutet zu späte Meldungen.
Das Scharfschalten zur Gewohnheit machen. Ein Alarm, der nach dem Baden abgeschaltet bleibt, schützt niemanden.
Die Sicherungspflicht klären. In manchen Ländern ist ein Alarmsystem eine anerkannte Maßnahme, in anderen wird ein Zaun verlangt.
Häufige Fragen
Für welche Beckengröße ist die Zentrale ausgelegt?
Für Pools bis fünf mal zwölf Meter.
Wie erkennt sie einen Zwischenfall?
Über Bewegungserkennung im Wasser, sobald der Sensor scharf geschaltet ist.
Entspricht sie den geltenden Normen?
Ja, sie erfüllt die Vorgaben zur Sicherung privater Becken.
Braucht das System WLAN?
Nein, es arbeitet eigenständig ohne Netzwerk und ohne App.
Wie lange gilt die Garantie?
Zwei Jahre.
Muss man den Alarm zum Baden abschalten?
Ja, und danach wieder scharf schalten. Das gehört zur Routine.
Gibt es Fehlalarme?
Bei Wind und starkem Regen sind sie möglich. Die Einstellung der Empfindlichkeit entscheidet.
Ertönt der Alarm auch im Haus?
Nicht ohne zusätzliche Ausstattung. Das Signal kommt am Becken.
Lohnt sich die Immerstar Pool-Alarmzentrale?
Diese Zentrale hat einen Vorzug, der in Datenblättern nie auftaucht: Sie funktioniert in zehn Jahren genauso wie heute. Kein Nutzerkonto, keine App, die eingestellt werden könnte, kein WLAN, das ausfällt. Für eine Sicherheitseinrichtung ist das ein Argument, das über den Bedienkomfort geht.
Dafür bleibt der Alarm dort, wo er ertönt, nämlich am Becken. Wer ein großes Grundstück hat oder das Signal auch im Haus hören will, braucht entweder eine Ergänzung oder ein System mit Hausempfänger. Und der Sensor verlangt Disziplin: Nach dem Baden gehört er wieder scharf geschaltet, sonst ist er nur noch Dekoration am Beckenrand.
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